Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Integration von Geflüchteten

Neun Geflüchteten aus der Elfenbeinküste wird Unterstützung geboten, um diese in die Gemeinschaft und ins Dorfleben aufzunehmen und zu integrieren. Sie sollen unter anderem am Spielbetrieb des Fußballvereins teilnehmen können und erhalten Kleidung. Ziel ist eine schnellere und tiefere Integration und auch eine höhere Akzeptanz bei vielen skeptischen Mitbewohnern der Region.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"ZEIT2020 – Mit dem Musiktheaterbus durch den Odenwaldkreis"

Das Vorhaben setzt sich anhand eines gesellschaftspolitisch relevanten Themas – der Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber Menschen, die abseits heteronormativer Normen leben – mit einer nachhaltigen Vernetzung verschiedener Kulturakteure im Odenwaldkreis auseinander. Neben interessierten Amateurtheaterdarstellerinnen und -darstellern werden möglichst viele Menschen im Odenwaldkreis eingeladen, in unterschiedlichen Gewerken des Theaters mitzuarbeiten und sich über eine längere Zeit mit diesem Thema auseinander zu setzen. Es wird ein Chor und eine Tanzgruppe ins Leben gerufen und Workshops zu den Themen Kostüm- und Bühnenbild sowie szenisches Schreiben angeboten. Die entwickelten, künstlerischen Darbietungen aller Beteiligten werden dann an mehreren Probenwochenenden zusammengefügt. Zum Abschluss des Projektes wird im Sommer 2020 eine aufwändige Freilichttheaterinszenierung veranstaltet, die sowohl in das Stadtbild von Michelstadt, als auch in dessen Umgebung integriert wird. Dabei werden die Zuschauenden vorab mit auf eine Bustour durch den Odenwaldkreis genommen, bei der unterschiedliche Orte der Region prominent durch die Theaterschaffenden in Szene gesetzt werden. Die Tour endet im historischen Kellereihof in Michelstadt, wo alle Akteurinnen und Akteure die Gäste mit einem großen Musical in Empfang nehmen. Das Projekt verankert 'Theater' als wichtigen Teil der kulturellen Bildung in einer ländlichen Region und gibt den Startschuss für weitere Vorhaben, die aus der Initialzündung durch dieses Projekt entstehen können.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Schulung von ehrenamtlichen Dolmetscherinnen und Dolmetscher

Im Rahmen des Projekts werden Ehrenamtliche geschult, die als Dolmetscher in der Integrationsarbeit für und mit Geflüchteten und Neuzuwanderen in der Schwarzwaldregion des Kinzigtals tätig sind. Ziel ist es, einen einheitlich ausgebildeten Dolmetscherpool aufzubauen, der auf Abruf den Verwaltungen, Schulen usw. zur Verfügung steht. Die Ehrenamtlichen arbeiten nach gleichen Prinzipien und wissen, was eine neutrale Übersetzung erfordert und welche Bedeutung die Schweigepflicht hat. Zudem erfahren sie, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln hat.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

Kulturnützlinge | Digitale Veranstaltungs-Tools für ehrenamtliche Kulturveranstalter

Das Vorhaben entwickelt digitale Werkzeuge, welche die Zielgruppe ehrenamtlich tätige Kulturveranstalterinnen und Kulturveranstalter auf dem Land in Ostwestfalen-Lippe (OWL) bei ihrer praktischen Arbeit unterstützen. Im Rahmen des Vorhabens werden drei Anwendungen für die Veranstalterinnen und Veranstalter entwickelt, die zeit- und ortsunabhängig nutzbar sind. Diese digitalen Tools erleichtern die Kulturarbeit auf dem Land und tragen zur Professionalisierung der Kulturveranstaltungen bei. Insgesamt handelt es sich um ein Terminverteilungssystem zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit, eine White-Paper-Serie mit Handlungsanweisungen für Kulturveranstaltende und eine Kulturförderplattform 'OWL Wirtschaft fördert OWL Kultur'. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

Pfarrscheune_UD | Umbau und Erweiterung der Pfarrscheune Ummendorf zur Kultur- und Begegnungsstätte

Mit dem Vorhaben wird eine Pfarrscheune in eine Kultur- und Begegnungsstätte umgebaut. Die Pfarrscheune befindet sich in einem historischen Ensemble im Ortskern von Ummendorf in der Magdeburger Börde und besteht aus einer mittelalterlichen Burganlage, der Kirche, dem ehemaligen Pfarrhof und dem Heinemanns Hof, einem regionaltypischen Vierseithof. Zusammen mit der angelaufenen Realisierung des 'Multiplen Hauses' auf dem Grundstück wird in baulicher Hinsicht ein einzigartiges denkmal-geschütztes Ensemble vor dem drohenden Verfall bewahrt. Das neue Kultur- und Theaterzentrum bildet sich aus der bestehenden, westlich gelegenen Pfarrscheune sowie dem Erweiterungsneubau auf der Südseite des Grundstückes. Das Ummendorfer Pfarrgehöft war und ist ein zentraler kirchlicher und kultureller Ort des Dorfes Ummendorf. Das Nutzungskonzept sieht vor, den wichtigen Vereinen im Dorf, vor allem dem Theater- und dem Brauchtumsverein, ein ganzjährig nutzbares Domizil zu geben. Mit dem Investitionsvorhaben werden in enger Kooperation mit der Grundschule außerdem dauerhafte vielfältige schulische und außerschulische Angebote im musikalischen, künstlerischen und handwerklichen Bereich multifunktional nutzbare Räume bereitgestellt. Zudem steht mit der neuen Begegnungsstätte den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde erstmals nach Jahrzehnten wieder eine Räumlichkeit für Feiern zu Verfügung.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Interkulturelle Begegnungsstätte

Der Helferkreis Asyl schafft eine interkulturelle Begegnungsstätte für Asylbewerber und Bürger Taufkirchens, in der die gegenseitige Akzeptanz gefördert sowie Kultur und Integration gelebt werden. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Linderung der Not (Ersthilfe) sollen mit der beantragten interkulturellen Begegnungsstätte folgende spezielle Ziele für die Asylbewerber erreicht werden: Kultur vermitteln: Bei aller Offenheit und Akzeptanz gegenüber der kulturellen Vielfalt sollen den zukünftigen Mitbürgern auch die einheimische Kultur und Werte nahegebracht werden, wie zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau, Rechtsstaatlichkeit, Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Integration fördern: Wichtige Schlüssel hier sind Sprachkenntnisse, Ausbildung und eine Arbeit. Unter dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe' bietet der Helferkreis Sprachkurse und Hausaufgabenbetreuung für interessierte Geflüchtete an. Außerdem unterstützt der Helferkreis Geflüchtete bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und informiert interessierte Arbeitgeber umfassend über Einstellungshürden und zu beachtende Formalitäten.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"Mittleres Fuldatal multimedial erleben" - Jugendprojekt verbindet digitale Medien mit alten Geschichten aus der Region

Das Projekt bildet Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren zu Jugendreporterinnen und -reportern aus, um sie stärker am kultur-historischen Erbe teilhaben zu lassen. Die neue jugendliche multimediale Sicht auf alte Geschichte(n) und Kulturstätten motivieret auch andere junge Menschen und macht neugierig, Heimat und Geschichte über zeitgemäße Medien für sich zu entdecken oder selbst tätig zu werden. In Workshops wird den 30 Schülerinnen und Schülern professionell vermittelt, wie das kulturhistorische Erbe der Region entdeckt und daraus multimediale Clips erstellt werden können. Über Fachpatinnen und -paten aus den örtlichen Geschichtsvereinen erfahren sie Interessantes und Kurioses über ihre Heimat. Den Jugendlichen werden Medienkompetenzinhalte vermittelt und eine Anleitung zum Filmen und Fotografieren gegeben. Auf einer gemeinsam gestalteten Entdeckungstour nehmen sie Kultur- und Geschichtsorte mithilfe der multimedialen Geräte real auf. Das gewonnene Material (Interviews, Fotos, Videos) bearbeiten sie unter professioneller Anleitung medial nach ihren eigenen kreativen Vorstellungen und erstellen mediale Clips zu verschiedenen Themen. Auf einem eigens programmierten Webportal und einer App werden die produzierten medialen Projekte in einer digitalen Karte in Form von 'Spaziergängen' öffentlich gemacht. Am Ende der Workshop-Reihe und einer zusätzlichen Archiv-Recherche werden rund 70 Beiträge zur Verfügung stehen, die sowohl über einen App-Store als auch über Lokalfernsehen (offener Kanal Kassel) und bei einer Abschlussveranstaltung der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Kochclub für geflüchtete und deutsche Frauen

Geflüchtete und deutsche Frauen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Kochen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und bauen dadurch Vorurteile ab. Der Kochclub soll möglichst nahtlos an den Deutschkurs anschließen und einmal in der Woche stattfinden. Die interessierten Frauen werden mit ihren Kleinkindern per Kleinbus transportiert, da eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwendig ist und sie von der Teilnahme fernhalten würde. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Kochklubs wird im ersten Schritt durch ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleistet. Diese vermitteln auch praktische Tipps zum Leben in Deutschland und beantworten die Fragen der ausländischen Frauen. In einem weiteren Schritt wird dann versucht, auch deutsche Frauen für die Teilnahme am Kochclub zu gewinnen. Im Laufe des restlichen Jahres soll die Organisation der Treffen vollständig in die Hand der beteiligten Frauen gehen, und nach einem Jahr soll der Kochclub so etabliert sein, dass seine Umsetzung nachhaltig gesichert ist.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"Landpartien" – Begegnungen von Stadt und Land

Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus der Stadt mit Menschen aus ländlichen Regionen für Begegnungen und gemeinsamer, künstlerischer Arbeit zusammen. Es werden acht Landpartien als 'Seminare in Fortbewegung' gestaltet und die Teilnehmenden durch den ländlichen Raum geführt. Die gemischte Gruppe aus 'Städtern' und 'Landbevölkerung' wird anschließend das Erfahrene dokumentieren und künstlerisch übersetzen. In einem Blog, einer Broschüre und einer Wanderausstellung werden die Bilder und Geschichten nach außen für die besuchten Regionen wirksam. Das Vorhaben nimmt dabei Bezug auf den DENKWEG, ein thematischer Pilgerweg, der von Aachen bis Zittau einmal quer durch Deutschland führt. Durch das Projekt werden die beteiligten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner ermutigt und angeleitet, nach Abschluss des Vorhabens eigenständig die Landpartien fortzuführen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Internationaler Nähtreff mit Kinderbetreuung

Ziel der Maßnahme ist die Integration von geflüchteten Menschen mit Bleibeperspektive und insbesondere der Familienfrauen und Töchter. Über das Nähangebot, das die Mittel und die Fähigkeiten zur Selbsthilfe anbietet, wird den Geflüchteten ein geschützter Rahmen geboten, um in den Kontakt mit bereits ansässigen Familien in Blomberg und den umliegenden Dörfern zu treten. Die Kinderbetreuung ermöglicht auch Müttern ohne Betreuungsplatz, an dem Angebot teilzunehmen. Durch die Anschaffung funktionstüchtiger und verlässlicher Maschinen kann die Idee des internationalen Nähtreffs umgesetzt und die Arbeit der Ehrenamtlichen gestärkt werden.