Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

bauerntradition | Land.Kultur App macht bäuerlich ländliche Lebenskultur nacherlebbar

Das Projekt 'Bauerntradition' schafft durch eine Land.Kultur App, einer Applikation für Smartphones, für Interessierte den Zugang zur Kultur der ländlichen Altenburger Region. Mit Hilfe moderner Medien kann die Gesamtdarstellung der bäuerlich ländlichen Lebenskultur erlebbar gemacht werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem nur noch wenig genutzten Dialekt, der Altenburger Tracht und der ländlichen Region, die den ehemaligen Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg prägt. Mit der Land.Kultur-App werden immaterielle Güter wie Sprache/Dialekt, Kunst- und Kultur, Kleidung/Tracht, Baustil, Tänze, Kulinarik sowie Arbeits- und Lebenskultur dokumentiert, erhalten und für alle Interessierten abrufbar sein. Redakteurinnen und Redakteure sowie Filmemacherinnen und -macher werden das Altenburger Land 'durchforsten' und in enger Zusammenarbeit mit Aktiven Texte, Bilder und Audiomaterial zusammentragen und zu Videoclips, Audio- oder Textbeiträgen für die App zusammenstellen. Zusätzlich wird auch ein Film entstehen, der vor allem im Schulunterricht zum Einsatz kommt. Die App wird eine gesamte Darstellung des ländlichen Kulturraumes Osterland bzw. Ostkreis des ehemaligen Herzogtums Sachsen Altenburg mit seinen kulturellen Besonderheiten umfassen und dient dann einer Vielzahl von Anwendungen, z.B. zur Erstellung von Arbeitsmitteln für Vereine der Traditionspflege, für den Schulunterricht und der zukünftigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem immateriellen Kulturerbe. Weitere Einsatzmöglichkeiten der App sind der Erhalt von Fachwissen über landwirtschaftliche, bauliche und wirtschaftliche Techniken sowie zur Nutzung als 'Werbemittel' für die ländliche Region als Lebensort mit eigener Identität. Durch dieses moderne Medium wird eine Übergabe der Traditionen und des kulturellen Erbes an Interessierte und Aktive ermöglicht.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Regelmäßiger Kochtreff für Geflüchtete

Im Rahmen des Projekts soll eine internationale Dorfküche entstehen. Hier sollen regelmäßige Treffen stattfinden, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Zu diesem Zweck werden die notwendigen Geräte und Ausstattung beschafft, um so die Möglichkeit zu haben, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kochen. Bisher wurde z.B. mit geliehenen Töpfen und Kochplatten ein afghanischer Abend auf die Beine gestellt und auch einige syrische Männer haben mit und für die Dorfgemeinde gekocht. Gegessen wurde stets gemeinsam mit großem Kennlernerfolg und dem Wunsch, dieses viel häufiger und regelmäßiger zu veranstalten. Durch das gemeinsame Zubereiten von Speisen mit anschließendem Verzehr können auf einfachem Wege Kontakte geknüpft und die deutsche Sprache ohne den Druck einer spezifischen Lernumgebung geübt und angewendet werden.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Ausstellung und Workshops: "Leuchten der Moderne" - Glasproduktion im Licht des Bauhauses

Mit diesem Vorhaben werden in praktischen, zeitgenössisch-künstlerischen Projekten die Gestaltung von Beleuchtungsglas unmittelbar aus dem Herstellungsprozess und dem Umgang mit dem Material entwickelt. Das Projekt wird analog zur Ausstellung 'Leuchten der Moderne' in Petershagen durchgeführt, in der Technikgeschichte, bekanntes Design und Alltagskultur der 1920er und 30er Jahre miteinander verbunden werden. Ausgehend von den Gedanken von Werkbund und Bauhaus initiiert das Museum eine gemeinsame Schaufenstergestaltung in den Ortskernen Petershagen und Petershagen-Lahde mit historischen Fotografien der Gebäude aus der Gründungszeit des Bauhauses, die aus dem Stadtarchiv entnommen werden. Ziel ist es, Synergieeffekte in Ortschaften zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Storytelling | Unbox Deine Stadt - Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen

Mit diesem Vorhaben erarbeiten Jugendliche mit Hilfe von Methoden der Theater- und Erzählpädagogik Präsentationen zu leerstehenden Geschäftshäusern in Schöningen. Die Präsentationen stellen die Geschichte und Geschichten der Häuser vor und beinhalten eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die fertigen Präsentationen werden den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Interessierten in einem Kultur-Straßenfest in oder vor den Leerständen vorgeführt, um so über die Leerstände ins Gespräch zu kommen. Durch das Projekt wird erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und aktiv wahrnehmen sowie Details und Geschichten entdecken, die sie mit diesem Ort verbinden. Sie können auf kreative Art selbst artikulieren, was sie mit diesem Ort verbindet und was sie sich wünschen sowie ihr Potential zum Mitgestalten entdecken. Als Ergebnis werden Utopien und Perspektiven für eine Zukunft dieser Orte entwickelt, in der Erwartung, dass von diesen Ideen Impulse ausgehen, die zu tatsächlichen Veränderungen und/oder Neuerungen führen. Durch die Inhalte des Kultur-Straßenfestes werden zudem alle Zuschauer in diese Denkprozesse mit einbezogen, was zu einer stärkeren Identifikation mit dem kleinstädtischen Lebensumfeld führt und somit auch Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen sein kann.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Sprachvermittlung und Farbkopierer für Sprechstunde des Flüchtlingsnetzwerks

Das Flüchtlingsnetzwerk Dirmingen bietet wöchentlich eine Sprechstunde für Geflüchtete an, die nach wie vor hohen Zulauf an ratsuchenden Geflüchteten hat. Um das damit einhergehende große Aufkommen an Hilfestellungen bei Anträgen zu gewährleisten, werden sowohl ein Dolmetscher als auch ein Farbkopierer benötigt. Die Geflüchteten werden bei Anfragen von oder Anträgen für Ausländerbehörde, Sozialamt, Jobcenter, Familienkasse, Schule usw. unterstützt. Für zwei Stunden pro Woche wird zudem eine Dolmetscherin beauftragt, weil die meisten Geflüchteten noch nicht ausreichend Deutsch sprechen. Sie stammt aus Syrien und kann ihren Landsleuten in ihrer eigenen Sprache die Vorgänge sehr gut erklären. Auch für die ehrenamtlichen Helfer sind die Kenntnisse der Dolmetscherin über Verhalten und Denkweise der Geflüchteten ausgesprochen hilfreich.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Below_1 | Gutshauskultur und Zeitzeugenerbe -Teil 1: Bauliche Maßnahmen

Das Projekt 'Gutshauskultur und Zeitzeugenerbe' weckt das Interesse der Landbevölkerung an den lokalen, kulturellen Ereignissen. Dafür werden in einem ehemaligen Gesindehaus Angebote aus Musik, Literatur und Ausstellungen bildender Künste etabliert. Das Projekt besteht aus zwei Teilen, im ersten Teil 'Restaurierung Außenhülle' wird das Gebäude ökologisch und mit historischen Baumaterialien restauriert. Aufgrund des Zustandes des Gebäudes ist eine Komplettsanierung, unter anderem mit der Restaurierung des Eichenfachwerks, der historischen Strohmatten, Fenster und Türen, und der Elektro- und Sanitärinstallation notwendig. Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist es, Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner zu Wort kommen zu lassen, die das immaterielle, kulturhistorische Erbe bewahrt haben und dieses als Zeitzeugen an die nachfolgenden Generationen weitergeben wollen, z. B. in Form von aufgeschriebenen Erzählungen, Interviews und fotodokumentierten Chroniken. Im Projekt werden außerdem eine Reihe von Großveranstaltungen umgesetzt, wie Aufführungen französischer Chansons, ein Open Air Konzert, Live Jazz und die erwähnten Zeitzeugengespräche. Durch dieses breite Angebot wird eine Basis für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Below geschaffen.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Kulturnetzwerk | Entwicklung eines Kulturnetzwerkes im Leipziger Umland

Mit dem Vorhaben 'XX Kulturnetzwerk Leipziger Land' werden Angebote verschiedenster Träger vernetzt und kulturelle Bildungsprogramme in den Bereichen Theater, Kino, mobile Bühnen und darstellenden/medialen Kursangebote neu entwickelt. Das Angebot schafft die Voraussetzungen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger der Region ihre eigenen Ideen verwirklichen und selbständig Aktionen durchführen können. Dabei wird ihnen zudem die Möglichkeit gegeben, sich auszutauschen und aktiv zu beteiligen. Durch Angebote spezieller, mobiler Projekte und Kursen an Schulen erreicht das Kulturnetzwerk Kinder und Jugendliche in der gesamten Region, zur Zielgruppe gehören dabei insbesondere die mit Bildungsbenachteiligung. Die Arbeit im Kulturnetzwerk verfolgt dabei das Ziel, die Entwicklung von freien, verantwortungs- und selbstbewussten Individuen zu fördern. Aus diesem Grund werden zudem viele Angebote im Bereich kulturelle Bildung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren angeboten. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Treffpunkt - Veranstaltungen zur Integration der Asylsuchenden

Ziel des Projekts ist die Durchführung gemeinsamer Aktivitäten mit den Geflüchteten. Dazu gehören eine 2-stündige Planwagenfahrt, Rapswanderungen und Besuche auf einem Bauernhof. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, den Geflüchteten das Leben auf dem Lande 'schmackhaft' zu machen, da es in den Städten Schleswig-Holsteins kaum bezahlbaren Wohnraum gibt. In der Adventszeit wird zu einem Adventskaffee für Bürger und Geflüchtete mit Plätzchen, Kaffee und adventlicher Stimmung eingeladen. Tannenbaum aufstellen und schmücken, Plätzchen backen, Saal adventlich schmücken und gemeinsames Singen und Vortragen weihnachtlicher Gedichte sowie Berichte über kulturelle Unterschiede gehören zu den Aktivitäten. Außerdem findet ein Sommerfest statt.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

01.05.2026

Barrierefreie Naturerlebnisangebote als Impulsgeber für den ländlichen Raum, Teilprojekt 1

Das Vorhaben befasst sich mit barrierefreien Naturerlebnisangeboten. Es geht dabei um Möglichkeiten der Urlaubs- und Freizeitgestaltung, die nicht nur Gästen mit Behinderung zu Gute kommt, sondern für alle Gäste und die Bevölkerung vor Ort Vorteile bieten. Das Vorhaben befasst sich speziell mit Tourismus- und Naherholungsangeboten in ausgewiesenen nationalen Naturlandschaften. Dabei entstehen attraktive, barrierefreie Gesamtangebote entlang der touristischen Servicekette, wie zum Beispiel 'Ein Tag / ein Wochenende im Nationalpark'. Jede Region beteiligt sich an diesen Vorhaben mit mindestens 15 relevanten touristischen Betrieben wie Besucherzentren, Gastronomie, Beherbergung, Natur- und Landschaftsführungen, Radwege, Erlebnispfade und vielen mehr. Insgesamt mehr als 60 dieser Angebote kennzeichnet das Projekt nach dem Zertifizierungs- und Kennzeichnungssystem 'Reisen für alle'. Hierzu arbeiten die zwei Biosphärenreservate Flusslandschaft Brandenburg und Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie die Nationalparke Kellerwald-Edersee und Hunsrück-Hochwald als Modellregionen zusammen. Die Ergebnisse werden im Leitfaden 'Natur barrierefrei erleben. Einzelangebote bündeln – Inspirationen entwickeln – Regionale Vernetzung gestalten' festgehalten. Dort sind Praxistipps enthalten, die Hinweise zur Erstellung und Vermarktung von Angeboten geben. Es wird außerdem dargelegt, wie die ländlichen Räume von barrierefreien Naturerlebnisangeboten profitieren.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Entstehung eines Permakultur-Gartens

Im Rahmen des Projekts legen Einheimische und Geflüchtete gemeinsam einen Permakultur-Garten an, in dem Obst, Beeren, Gemüse und Kräuter auf ökologischer Basis angebaut werden. Ziel ist es, dass Asylbewerber Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung bekommen, bestehende Berührungsängste abgebaut und sie in die Dorfgemeinschaft Hohenkammer integriert werden sowie im täglichen Umgang leichter die deutsche Sprache erlernen. Daneben werden gesunde Lebensmittel hergestellt und für die Beteiligten kostenlos bereitgestellt. Ein Bauer verpachtet rund 1.000 Quadratmeter Land. Dort werden gemeinsam Obstbäume, Beerenhecken, Gemüse und Kräuter angebaut.