Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Trommeln zur Integration

Bei einem Trommel-Workshop werden übergreifend Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sprache über gemeinsames Musizieren zusammengeführt. Das Projekt soll dauerhaft installiert werden, um so auch im Laufe der Zeit mit dem erworbenen Können in der Gemeinde aktiv werden zu können. Denkbar erscheint beispielsweise die Teilnahme an Feuerwehrfesten, an den Veranstaltungen der Vogelschieß-Vereine oder Auftritte vor Senioren. Für den Workshop und die weitere Begleitung der Teilnehmer konnte eine Pädagogin gewonnen werden, die auch als Dozentin an der Kreis-Musikschule Segeberg afrikanische und brasilianische Percussion unterrichtet hat. Für die Workshops mit den Geflüchteten werden Trommeln aus Afrika angeschafft.

Regionale Wirtschaft

01.05.2026

BAG LAG 3: Den Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren eine Stimme geben: Aufbau einer Interessenvertretung der LEADER-Regionen

Gefördert wird der Aufbau und die Verstetigung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) als Interessenvertretung für die Akteure in den deutschen LEADER-Regionen. Die Förderung der ländlichen Räume ist eine wichtige nationale und europäische Zielsetzung, um den mit gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen verbundenen Herausforderungen zu begegnen. Der EU-Förderansatz LEADER hat sich dabei zu einem wichtigen Instrument entwickelt, das in den meisten Bundesländern inzwischen flächendeckend bzw. nahezu flächendeckend genutzt wird und mit einem Bottom-up-Prinzip in besonderer Weise auf die Bedürfnisse der Menschen in den Regionen eingehen will. Der Förderansatz LEADER unterliegt allerdings einem komplexen nationalen und europäischen Regelwerk, das häufig nicht kompatibel mit den Möglichkeiten insbesondere der ehrenamtlichen Strukturen ist. Die BAG LAG hat sich zur Aufgabe gemacht - dem Bottom-up-Ansatz folgend - eine Interessenvertretung der Menschen in den LEADER-Regionen aufzubauen und langfristig wahrzunehmen. Dies gilt vor allem im Hinblick auf die Gremien zur ländlichen Entwicklungsförderung, in denen die wesentlichen Rahmenbedingungen der LEADER-Förderungen auf der Europäischen und auf der Ebene des Bundes und der Länder diskutiert werden. Grundlage der Interessenvertretung ist eine breite Mitgliederbasis aus dem Kreis der LEADER-Regionen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Ehrenamtliche Begleitung, Unterstützung und Förderung der Integration von Geflüchteten

Durch das Vorhaben sollen Geflüchtete die Chance erhalten, am öffentlichen Leben teilzuhaben, in Arbeit und Ausbildung zu kommen und in einem gepflegten (besonders die Familien mit Kindern) Umfeld zu leben. Sie sollen gut beraten und begleitet werden. Zu diesem Zweck werden folgende Maßnahmen umgesetzt: ­Informationsveranstaltungen zu den Themen Ausbildung, Beruf, Leben in Deutschland ­Beschaffung von nützlichen Gegenständen (z.B. Fahrräder und Fahrradanhänger), die an Geflüchtete verliehen werden -Veranstaltung von gemeinschaftlichen Aktionen, wie z.B. Weihnachtsfeste, Frauentage -Hausbesuche, um die Lebensumstände zu beurteilen und evtl. Bedarfe festzustellen

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

E-Abend | Sittenser Entdeckerabend - Generationsübergreifende Workshops und Vorträge zu "Dorfwissen"

Mit dem Vorhaben werden im Ort Sittensen an einem sogenannten Entdeckerabend an verschiedenen Veranstaltungsorten mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten kulturelles Wissen und Erfahrungen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Ortes weitergegeben. Insbesondere erfolgt eine Weitergabe von 'Dorfwissen' an jüngere Generationen, so dass auch das kulturelle Gedächtnis im Dorf generationenübergreifend erhalten bleibt. Die Entdeckerabende werden aktiv von den verschiedenen Dorfakteuren wie Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Schulen besucht und mitgestaltet, um so durch den kommunikativen Austausch von Wissen neue Synergiepotenziale für eine weitere Zusammenarbeit zu schaffen. An 'Wissen-Stationen', die im ganzen Ort, wie z.B. in Meeting-Räumen von Unternehmen, Restaurants, Fahrschulen, Cafés und in Vereinsclubräumen aufgebaut werden, können die Dorfakteure ihr Wissen mit Hilfe von Vorträgen oder Workshops zeigen und weitergeben. Durchgehend ist ein Besuch von Essensstationen und der Schülerkunstausstellung in leerstehenden Ladengeschäften möglich, um besser miteinander ins Gespräch kommen zu können und sich über besuchte Workshops und Vorträge austauschen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Aufbau und Betrieb eines Sozialkaufhauses

Ziel des Projekts ist die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten zur Vorbereitung auf das Berufsleben einschließlich einer Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse. Nach Absolvierung diverser Sprach- und Integrationskurse benötigen die Geflüchteten eine Zukunftsperspektive, um vor Ort sesshaft zu werden und sich zu integrieren. Räumlichkeiten werden angemietet und die Geflüchteten sprachlich und fachlich auf eine Tätigkeit im Second-Hand-Laden vorbereitet. Mit Unterstützung der Geflüchteten wird der Laden eingerichtet und gemeinsam mit ehrenamtlichen Einheimischen in Betrieb genommen. Ein Großteil der Kundschaft hat einen Migrationshintergrund. Die Zusammenarbeit mit Deutschen und Migranten aus anderen Ländern fördert die Sprachkenntnisse erheblich. Das Sozialkaufhaus ist auch Anlaufstelle bei praktischen Problemen, sowie Problemen mit Behörden. Das Sozialkaufhaus wird gut angenommen und fortgeführt.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

ChoreBueh | Choreographie eines inklusiven Bühnenstückes mit Tanz und Musik

In dem Vorhaben erarbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in einem kreativen Prozess ein gemeinsames Bühnenstück mit Tanz und Musik. An dem Projekt nehmen Jugendliche und Senioren mit einer geistigen Behinderung der Stiftung Wittekindshof teil sowie Kinder aus einem Kindergarten und Schülerinnen und Schüler aus nahegelegenen Schulen. Sie proben gemeinsam, tauschen sich aus und lernen die Stärken und Schwächen des Anderen kennen. Am Ende präsentieren sie das Bühnenstück öffentlich. Dadurch entstehen Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, die das Projekt überdauern. Zudem werden künstlerische und kreative Begabungen erkannt und frühzeitig gefördert. Weiterhin setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Behinderung auseinander und bauen somit Barrieren und Berührungsängste im Kopf und im Miteinander ab. Über das Gelingen des inklusiven Bühnenstücks und die gut besuchte öffentliche Aufführung wird die örtliche Presse berichten.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg

Im Rahmen des Projekts soll eine Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg angeboten werden. Diese soll die Mitglieder des Helferkreises vor Ort unterstützen, um mit schwierigen, belastenden Situationen umgehen zu können und Ko-Traumatisierungen zu vermeiden. Zudem soll die Supervision zum Motivationserhalt der Kerngruppe des Helferkreises Asyl beitragen. Wichtigstes Ergebnis war die Unterstützung und Reflexionshilfe für die Mitglieder des Helferkreises. So konnten alle HelferInnen motiviert werden, die Arbeit mit den Geflüchteten fortzusetzen. Eine Vernetzung und gegenseitige Unterstützung von benachbarten Helferkreisen erfolgte und erfolgt regelmäßig. Es wurden in vielen Sitzungen und einer ausführlichen Klausur Wege und Vorgehensweisen der Unterstützung der Geflüchtete besprochen und abgesichert sowie Absprachen zu einheitlicher Vorgehensweise gegenüber den Asylbewerbern getroffen. Das Selbstverständnis wurde immer klarer in Richtung 'Hilfe zur Selbsthilfe' gefestigt.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Entwicklung kultureller Bildungsangebote für Jugendliche im Weimarer Land

Das Vorhaben realisiert eine Kooperation des Kinder- und Jugendtheaters stellwerk e.V. mit der Regelschule in Berlstedt im Rahmen einer Schulpatenschaftn. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Provinzforschenden und entwickeln gemeinsam mit dem stellwerk e.V. Kulturangebote für Berlstedt. Die Kooperation wird der Wegbereiter sein, um mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, wie der Freiwilligen Feuerwehr oder der Kita, in Kontakt zu kommen und Angebote für das Weimarer Land zu entwickeln. Die zweijährige, geförderte Arbeit dient dazu, Vorurteile und Ängste abzubauen, sich kennenzulernen und ein Netzwerk aufzubauen, welches eine stetige und nachhaltige Kultur-Arbeit im ländlichen Raum möglich macht. Der Aufbau eines Büros mit einer Ansprechperson für den ländlichen Raum ist ein weiterer wichtiger Faktor, um diese Arbeit zu ermöglichen. Das Projekt trägt mit der Erhaltung und Wiederbelebung kultureller Freizeitangebote zur Stärkung der ländlichen Entwicklung sowie zur ausgewogenen Entwicklung von Stadt und Land bei. Damit entstehen übertragbare Lösungen auch für andere ländliche Regionen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Besuch der Umweltstation mit Naturerlebnisgarten und Skilanglaufkurs Silberhütte

Ziel des Projekts ist die Vermittlung von praktischer Lebenshilfe durch das Kennenlernen, Sammeln und Verwerten einheimischer natürlicher Produkte, z.B. Kräuter und Früchte, durch das Erforschen von Landschaft und Natur und die Durchführung sportlicher Aktivitäten im Winter. Dazu zählen der Besuch der Umweltstation mit Naturerlebnisgarten und des Langlaufzentrums Silberhütte.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

IM DORF | Mobile Theaterinszenierung an Orten der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Mit dem Vorhaben wird eine mobile Theaterinszenierung in Festsälen von zehn Dorfgaststätten an der ehemaligen, innerdeutschen Grenze gezeigt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Integrationserfahrungen von Flüchtlingen, politische Positionierungen der 'Neuen Rechten' sowie die Differenzen zwischen Ost- und West. Bei der gezeigten Geschichte handelt es sich um eine wahre Begebenheit, die anhand von Interviews mit den Betroffenen und Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern aufbereitet wird. Nach jeder Vorstellung findet ein moderierter Austausch statt, die dort gestellten Fragen und Diskussionspunkte werden in dem jeweiligen Dorf öffentlich ausgestellt. Darüber hinaus wird dokumentativ aufgezeigt, wo und wie der 'dörfliche Austausch/das Zusammenleben' heute stattfindet.