Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Jugendliche Mobilität im ländlichen Raum

Auf Basis eines modularen Ansatzes werden gemeinsam mit Jugendlichen, Vereinen und Gemeinden vor Ort neue Ideen für zukünftige jugendliche Mobilitäts-Entwicklungen unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten und Verflechtungen mit den Nachbargemeinden diskutiert und reflektiert. Themenschwerpunkte sind dabei der öffentliche Personennahverkehr als kommunale Infrastruktur und dessen partizipative Modifikation aus Sicht der Zielgruppe. In diesem Projekt werden die Bereiche Mobilität und politische Beteiligung miteinander verbunden, um die Attraktivität ländlicher Räume für Jugendliche zu diskutieren, aufzuzeigen und zu steigern. Hierzu werden gemeinsam mit Jugendlichen Ideen entwickelt, wie Mobilität in ländlichen Räumen aussehen kann. Dabei sollen vor allem Daten erhoben werden. Es wird aber auch mittels kultureller Bildungsmodule zur Teilhabe animiert, um andere Bevölkerungsgruppen mit einzubeziehen und das ganze Projekt für die Jugendlichen als Erfolgsprojekt erlebbar zu machen. Wichtig ist dabei die Herausarbeitung von Erkenntnissen für andere Kommunen, insbesondere für die kommunale Jugendarbeit. Es soll aufgezeigt werden, wie Verbesserungen der Mobilität für die jeweiligen Kommunen mit den Jugendlichen entwickelt und auf den Weg gebracht werden können. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Kombination von Kurierdiensten mit Personenverkehren in der Mecklenburgischen Schweiz

Das Ziel des Projektes ist, den ÖPNV in ländlichen Gebieten mit vorhandenen Fahrzeugen des Lieferverkehrs flexibel zu ergänzen. Dies wird u.a. erprobt durch den kombinierten Transport von Waren und Personen entlang der etablierten Lieferrouten und durch eine Zweitnutzung der Lieferfahrzeuge während der üblichen Standzeiten als Sharing-Angebote.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Flexi-mobil, Mobilität im Ammerland

ZDas Projekt fokussiert auf die Mobilität im Ammerland für Menschen mit geringem Einkommen. Dabei werden Personen ohne Führerschein, die Mobilität für ihre Jobaufnahme brauchen, sowie insbesondere ältere Menschen aus Gegenden, wo der ÖPNV nicht fährt, ermutigt, längere Strecken mit dem E-Bike zu überbrücken. Rentnerinnen und Rentner in Armut, Arbeitslose und Menschen in Notsituationen können für 30 Euro im Monat die E-Bikes leihen. Mit einer flexiblen Bedienform soll zudem die Teilhabe am Arbeitsleben und soziale Teilhabe auch für Menschen mit Behinderungen sowie Seniorinnen und Senioren verbessert werden. Voraussetzung für die Nutzung des Not-Busses oder der E-Bikes ist die Bedürftigkeit. Das Projekt unterstützt auch den Bewusstseinswandel für alternative Mobilitätsformen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

14.06.2026

Vorbereitung und Durchführung des ASG Mentoring-Programms

Das Mentoring-Programm der ASG dient der Nachwuchsförderung, der Nachwuchswerbung und der Vernetzung im Bereich ländliche Entwicklung und will junge Menschen als Führungsnachwuchs für die ländlichen Räume in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen. Als Mentees sollen Masterstudierende im letzten Studienjahr und Absolventinnen und Absolventen angesprochen werden. Studienrichtungen können insbesondere Regional- und Raumplanung, (Human)-Geografie, Agrarwirtschaft, Landschafts- und Umweltplanung oder Oecotrophologie sein, aber auch beispielsweise Wirtschaftswissenschaften, Soziologie oder Jura sofern ein besonderes Interesse an den ländlichen Räumen vorliegt. Das Mentoringprogramm der ASG ist darauf angelegt, mehr als eine Karriere- und Orientierungshilfe für Studentinnen/Studenten bzw. Absolventinnen/Absolventen zu sein. Mit dem Ziel, die ländlichen Regionen gemeinsam zu gestalten und zu stärken, soll es darüber hinaus die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Organisationen/Institutionen (privat, staatlich, öffentlich-rechtlich) und Fachrichtungen fördern, in denen die beteiligten Mentorinnen/Mentoren und Mentees tätig sind. Die durch das Mentoring erworbenen persönliche Kompetenzen und die aufgebauten Netzwerke können so in hohem Maße sowohl dem geförderten Führungsnachwuchs als auch den ländlichen Räumen insgesamt von hohem Nutzen sein.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

14.06.2026

Digitale Kompetenzen stärken und entdecken

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden digitale Formate der Zusammenarbeit vermittelt. Digitale Vernetzung und Kommunikation für die ehrenamtliche Arbeit werden für Präsenzveranstaltungen sowie Online-Präsentationen eingeübt. Des Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen/Risiken von Videochats, Telefonkonferenzen, E-Mail, Messengerdiensten und Kommunikation durch Cloud-Nutzung ausgelotet. Weitere Themen für digitale Medien sind: Regeln, Netiquette, Datenschutz, Aufbau einer Infrastruktur für Online-Seminare, Konferenzen, Arbeitsgruppentreffen, Trainings, Hybridveranstaltungen.

Digitalisierung auf dem Land

14.06.2026

Wetteraukreis - smart & resilient

Mit dem Projekt 'Wetteraukreis - smart und resilient' entwickelt der Landkreis eine integrierende Digitalisierungsstrategie, um den digitalen Transformationsprozess zu koordinieren. Wichtige Stakeholder sowie die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises werden in den Entwicklungsprozess von Beginn an durch Präsenz- und digitale Formate eingebunden. Im Zuge dessen werden mit allen Beteiligten konkrete Digitalisierungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Daseinsvorsorge in der ländlich geprägten Wetterau identifiziert. Besonders vielversprechende digitale Lösungen werden für die Implementierung vorbereitet. Die Digitalisierungsstrategie gibt den Rahmen für weitere Aktivitäten in Richtung eines smarten Landkreises vor. Und mit der Identifizierung digitaler Dienste wird die Verbesserung der regionalen Daseinsvorsorge konkret. Zudem wird der Aufbau von Digitalkompetenzen bei regionalen Akteuren durch Digitalwerkstätten mit Modellkommunen, Schulung von Volkshochschul-Mitarbeitenden und digitalen Bildungsformaten unterstützt. Hauptanwendungsbereich: Digitalisierung und Koordination der digitalen Transformationsprozesse.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

InDaLE - Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen

Das Verbundprojekt untersucht innovative Ansätze zur Daseinsvorsorge in Europa und prüft deren Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in ländlichen Räumen in Deutschland. Die Aufgaben des Vorhabensbereichs der Akademie für Raumentwicklung in Hannover umfassen die federführende Bearbeitung der deutschen Modellprojekte in mehreren Bundesländern, die Einleitung des Wissenstransfers sowie die Mitwirkung an den übergreifenden Aufgaben des Projektkonsortiums, insbesondere bei der Erarbeitung der Querschnittsaufgaben und Handlungsempfehlungen sowie der Durchführung von Expertenworkshops. Im Mittelpunkt des Verbundprojekts stehen drei Bereiche der Daseinsvorsorge, die in anderen Ländern Europas besondere Qualitäten aufweisen: Gesundheit und Pflege, Nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und Nachschulische Bildung. Für diese drei Bereiche werden neben Projekten im europäischem Ausland ausgewählte deutsche Modellprojekte zum Vergleich herangezogen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

14.06.2026

Forschungsprojekt FINATA (Food Insecurity among Tafel users) - Einflussfaktoren, Interventionsbedarfe und Lösungen

Studien in Mittel- bzw. Großstädten haben eine überproportional häufige Ernährungsunsicherheit bei Kundinnen und Kunden von Lebensmittelausgabestellen wie den Tafeln gezeigt. Ernährungsunsicherheit bezeichnet den zumindest zeitweiligen durch Geldmangel limitierten Zugang zu sicheren Lebensmitteln. Bundesweit gibt es über 950 Tafeln mit über 2000 Lebensmittel-Ausgabenstellen, in denen armutsbetroffene Kundinnen und Kunden vor allem frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse erhalten. Ziel ist, die Ernährungsunsicherheit auch in ländlichen Räumen zu untersuchen und diese der Situation in nicht-ländlichen Räumen gegenüberzustellen. Dazu gehören z.B. die Identifizierung der personellen und strukturellen Ressourcen der lokalen Tafeln, die Identifizierung von Unterschieden in individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren zwischen Tafelkundinnen und -kunden im ländlichen Raum und jenen im nicht-ländlichen Raum sowie eine Erhebung der Prävalenz der Ernährungsunsicherheit und Identifizierung von individuellen, sozialen und strukturellen protektiven und Risiko-Faktoren der Ernährungssicherheit.

Regionale Wirtschaft

14.06.2026

Überregional aktive Investoren in Agrarunternehmen (WiSoLand)

In Ostdeutschland sind in den vergangenen Jahren vielerorts landwirtschaftliche Unternehmen über sogenannte Share Deals, den Kauf von Kapitalanteilen juristischer Personen, aufgekauft worden. Bislang fehlen wissenschaftliche Untersuchungen über die Auswirkungen der Aktivitäten überregional aktiver Investoren auf ländliche Räume. Das Vorhaben schließt unmittelbar an ein Eigenprojekt des Thünen-Instituts an, in dem eine Forschungskonzeption entwickelt wurde, die eine Kombination aus Unternehmensfallstudien und regionalen Fallstudien auf Gemeindeebene vorsieht (Laschewski 2017). Zudem wurde eine erste Pilotfallstudie durchgeführt, als deren Ergebnis neben ersten empirischen Erkenntnissen ein heuristisches Modell zur Analyse unterschiedlicher Beziehungsebenen zwischen landwirtschaftlichen Unternehmen und der ländlichen Gemeinde erarbeitet wurde. Darüber hinaus wurden kritische Themen identifiziert, die einer genaueren Betrachtung bedürfen. Bis Projektende wird eine zweite regionale Fallstudie durchgeführt und ausgewertet. Um zu generalisierbaren Aussagen zu kommen, müssen die regionalen Fallstudien in anderen Gemeinden mit anderen überregional aktiven Investoren wiederholt werden. Aus diesem Grunde werden in dem hier beantragten Vorhaben drei weitere regionale Fallstudien durchgeführt und für eine vergleichende Analyse genutzt. In die vergleichende Analyse können zudem die Ergebnisse der zwei Pilotstudien im gegenwärtig laufenden Projekt einbezogen werden.

Digitalisierung auf dem Land

14.06.2026

Willkommenskultur 4.0 – Mit Digitalisierung Newcomer integrieren

Dieses Projekt bietet Neubürgerinnen und Neubürgern schnelle Orientierungshilfe und passgenaue Informationen. Dafür wird eine zeitgemäße und multilinguale digitale Anwendung als Informationsportal entwickelt, das Serviceleistungen übernehmen, Orientierung geben und Interessierten als 'individueller Führer' die Vorteile der Stadt Berleburg als attraktiven Arbeit- und Lebensraum näherbringt. Die zu entwickelnde Software wird eine einfache Inhaltspflege ermöglichen, Schnittstellen zu anderen Systemen und die konsequente Berücksichtigung neuer technischer Entwicklungen gewährleisten. Daneben wird Hardware an zentralen Begegnungsorten im Stadtkern sowie in den Ortschaften im Innen- oder Außenbereich installiert. Die Zielgruppe des Projekts stellen alle Menschen der Stadt Bad Berleburg und Umgebung dar. Junge Menschen werden mithilfe des Projekts frühzeitig an die Region gebunden und Neubürgerinnen und Neubürger aktiv willkommen geheißen. Touristinnen und Touristen und geflüchtete Menschen werden ebenso in das Zusammenleben in Bad Berleburg eingebunden. Für dieses Vorhaben spielen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Berleburg eine zentrale Rolle. Auch regionale Unternehmen, Vereine, Bildungseinrichtungen, lokale Händlerinnen und Händler, Gastronominnen und Gastronomen und Dienstleister und Dienstleisterinnen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Projekts. Tradition, Innovationen, Wirtschaftskraft und Zusammenhalt werden an einem Ort gebündelt.