Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Gemeinsam-Digital

In partizipativer Zusammenarbeit etabliert der Landkreis Bernkastel-Wittlich gemeinsam mit der Ortsgemeinde Minheim das Bürgerhaus vor Ort zu einem smarten Dorfgemeinschaftshaus. Dabei wird auch die digitale Teilhabe großgeschrieben. Ein 'Smartes Dorfgemeinschaftshaus' ist ein lebendiger, multifunktionaler Ort, dessen Kernelement ein Coworking-Space bildet. Beispielhaft wird so ein eher traditionell aufgestelltes Dorfgemeinschaftshaus zu einem modernen Coworking-Space mit Schulungsräumen und Dorftreff ausgebaut und durch vielfältige digitale Angebote attraktiver. Ein kreisweites Buchungssystem soll bei der Vermarktung der Angebote und beim Matching von Akteuren helfen. In der Pendlerregion lohnt es sich, wenn dadurch auch ein langer Arbeitsweg eingespart werden kann. Dann bleibt mehr Geld im Ort und es wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch das Entstehen einer Coworking-Gemeinschaft ist ein Coworking-Space darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Projekte und Engagement in der Gemeinde. Die Angebote des smarten Dorfgemeinschaftshauses sind zudem auch für Arbeitsurlaube ('Workation') oder Tagungen in der Tourismusregion attraktiv. Abgerundet wird das Vorhaben durch die Erstellung einer neuen Mobilitätsstrategie, u.a. um Pendlerströme effizienter auszulasten sowie die Weiterentwicklung einer digitalen Lösung um die ehrenamtliche Arbeit des Rufbusteams vor Ort zu erleichtern. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit; nachgelagert: Mobilität.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Uelzen digital

Mit dem Projekt 'Uelzen digital' entwickelt der Landkreis Uelzen ein Angebot, über das Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit digitalen Alltagsanwendungen oder Schwierigkeiten mit mobilen Endgeräten direkte Hilfe erhalten können. Im Zentrum steht eine digitale Anwendung, die Wissen und Knowhow auf niedrigschwellige Weise zur Verfügung stellt. Diese wird durch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kooperation mit dem Landkreis sowie in einem regionalen Beteiligungsprozess entwickelt. Darüber hinaus wird im Landkreis ein Netzwerk von regional engagierten Digitallotsen etabliert und diese im Umgang mit dem neuen digitalen Angebot geschult. Die Digitallotsen beraten Hilfesuchende im Bereich Digitalisierung per Telefon oder Chat und können im Bedarfsfall auch in Präsenz unterstützen. Der Mehrwert: 'Uelzen digital' sichert die digitale Teilhabe im Landkreis durch die Bereitstellung von anwendungsbezogenen Informationen und alltagstauglichem Wissen. Darüber hinaus stärkt 'Uelzen digital' die Gemeinschaft im Landkreis durch persönliche Beratung. Hauptanwendungsbereich: Gemeinschaft & Ehrenamt.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

smart.innovativ.NEW - Landleben digital denken

Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab strebt an, ein Leuchtturm hochmoderner, digitaler Daseinsvorsorge zu werden. Im Rahmen des Projektes wird eine Kreisentwicklungs- und Digitalisierungsstrategie erstellt, um Digitalisierung in allen Handlungsfeldern der Daseinsvorsorge und vor allem in der Gesundheitsversorgung zu integrieren. Hierbei werden Bürgerinnen und Bürger und lokale Partner in verschiedenen Formaten beteiligt. In einem zweiten Projektbaustein wird ein digital-analoges Modell in der Gesundheitsversorgung geschaffen. D.h. mobile medizinische Fachkräfte von Haus- und Facharztpraxen bieten Hausbesuche bei Patientinnen und Patienten an. Darüber hinaus erfolgen Behandlungen in zwei dezentralen Versorgungszentren. Das Besondere daran ist, dass die Fachkräfte mittels digitaler Geräte Haus- und Fachärzte direkt in die Behandlungen einbeziehen oder Daten an diese übermitteln können. Das Angebot wird durch einen digitalen Terminbuchungs- und Routing-Dienst unterstützt, welcher mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelt wird. Projektpartner sind mehrere Praxen sowie die AOK Bayern und die OTH Amberg. Dieses Versorgungsmodell unterstützt die medizinische Versorgung von mobilitäts- oder zeitlich eingeschränkten Personen im ländlichen Raum des Landkreises. Begleitend erfolgen Kommunikationsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

DiDa Lörrach - Digitale Daseinsvorsorge

In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern im Landkreis Lörrach wird eine digitale Austauschplattform (Gesundheitsplattform) für die Versorgung für psychisch kranke Menschen umgesetzt, die die Versorgung psychisch kranker Menschen durch eine optimierte Vernetzung von Akteuren*innen verbessert und optional weitere Funktionalitäten ermöglicht. Es findet eine Kooperation mit der Modellregion Neustadt an der Waldnaab statt, die ebenfalls den Bereich Gesundheit bearbeiten. Als Prototyp kann die Plattform in verschiedenen (Gesundheits-)Versorgungsbereichen modellgebend sein. Der Austauschplattform kommt eine zweifache Lotsenfunktion zu: Zum einen 'innerhalb des Systems' zwischen verschiedenen Leistungserbringern und im Weiteren dann für Bürgerinnen und Bürger. Durch die Entwicklung der digitalen Austauschplattform für die Versorgung psychisch kranker Menschen zusammen mit dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab wird der Landkreis flächendeckend davon profitieren, unabhängig davon, ob dieser Dienst im peri-urbanen Raum oder in topographisch benachteiligten Ortschaften genutzt wird. Der Landkreis Lörrach hilft mit diesem Projekt Menschen insbesondere mit psychischen Erkrankungen dabei, leichter für sie passende Angebote zu finden. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Team, Technik, Tatkraft - smarte Arbeit und modernes Ehrenamt

Der Landkreis Coesfeld sieht in der Entwicklung smarter Arbeitsformen eine vielversprechende Möglichkeit zur Verbesserung der Daseinsvorsorge. Im Rahmen des Modellvorhabens wird nun ein digitaler Dienst entwickelt, der Formen von 'New Work' wie Co-Working, mobiles Arbeiten, flexiblere Arbeitsmodelle und agilere Arbeitsformen unterstützt. Hierüber wird ein zusätzlicher Digitalisierungsschub ausgelöst, der dem flexibleren und kreativen Arbeiten im 21. Jahrhundert entspricht. Neben der Entwicklung des konkreten digitalen Dienstes im Bereich Co-Working werden Aktivitäten zur Sensibilisierung und Beteiligung von Bürger*innen sowie weiteren regionalen Akteuren im Rahmen des Modellvorhabens Smarte.Land.Regionen umgesetzt. Durch diese Herangehensweise wird das Thema neuer Arbeitsformen gestärkt und der Pendlerverkehr reduziert. Dieses Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie des Kreises Coesfeld, welche ebenfalls im Rahmen des Modellvorhabens vorangetrieben wird. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt S3-Medien

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen werden, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen. Die Arbeitsschwerpunkte der S3-Medien GmbH im Teilprojekt 3 des Verbundvorhabens liegen in der Bereitstellung der technischen Expertise und Durchführung der für die Erreichung der Verbundziele erforderlichen Entwicklungs- und Implementierungsarbeiten.

Regionale Wirtschaft | Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt DHI

Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt der Forschung steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Das itb wird fördernde und hemmende Faktoren für den Aufbau, die innovative Ausgestaltung und den dauerhaften Betrieb der Dienstleistungszentren kritisch erforschen und detailliert analysieren. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum, den das itb in dem Projekt exemplarisch in den Fokus nimmt, liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

"HEROES - gegen Unterdrückung im Namen der Ehre im ländlichen Raum"

Heroes arbeitet schwerpunktmäßig mit jungen Männern aus sog. Ehrenkulturen, um die Männerrolle im Kontext der Ehrenunterdrückung von Mädchen und Frauen zu thematisieren. Ziel ist es, junge Männer dazu zu befähigen patriarchale Machtstrukturen ihrer Kulturen zu reflektieren und sich davon zu distanzieren. Sie erkennen Grenzen, die auch ihnen durch ihre Kulturen gesetzt werden und lernen diese zu überwinden. Vor allem lernen sie durch die Auseinandersetzung aber auch für die Rechte ihrer Schwestern und Frauen einzutreten.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Koordinieren des Ehrenamts im Zusammenwirken mit den Kommunen

Die Koordinierungsstelle im Landkreis Trier-Saarburg begleitet die 104 ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister bei ihrem Engagement. Zwei Projektmitarbeiterinnen unterstützen die Ehrenamtlichen bei Ihrer anspruchsvollen und zeitintensiven Aufgabe der Gemeindeführung. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen dieses wichtigen Ehrenamts zu verbessern und die Tätigkeit für den Nachwuchs attraktiv zu machen. Der Fokus der Beratung liegt dabei insbesondere auf dem Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels in den ländlichen Räumen. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Weitermachen!

Der Landkreis Ahrweiler macht die zahlreichen Vereine der Region in seinem Projekt 'Weitermachen! Kreis Ahrweiler' fit für die Zukunft. Eine in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule organisierte 'Ehrenamtsschule' bietet Vereinsvorständen ein umfassendes Qualifizierungsprogramm. 'Ehrenamt-Senior-Experten' stehen engagiertem Vereinsnachwuchs mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen zur Seite. Mit dem Internetportal und der App 'MeinBeitrag' reagiert der Landkreis auf das zunehmende Interesse, sich kurzfristig zu engagieren. Das Portal bringt engagierte Bürgerinnen und Bürger und Nachwuchskräfte mit jenen Vereinen und Initiativen zusammen, die Unterstützung suchen. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.