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Sprachvermittlung und Farbkopierer für Sprechstunde des Flüchtlingsnetzwerks
Das Flüchtlingsnetzwerk Dirmingen bietet wöchentlich eine Sprechstunde für Geflüchtete an, die nach wie vor hohen Zulauf an ratsuchenden Geflüchteten hat. Um das damit einhergehende große Aufkommen an Hilfestellungen bei Anträgen zu gewährleisten, werden sowohl ein Dolmetscher als auch ein Farbkopierer benötigt. Die Geflüchteten werden bei Anfragen von oder Anträgen für Ausländerbehörde, Sozialamt, Jobcenter, Familienkasse, Schule usw. unterstützt. Für zwei Stunden pro Woche wird zudem eine Dolmetscherin beauftragt, weil die meisten Geflüchteten noch nicht ausreichend Deutsch sprechen. Sie stammt aus Syrien und kann ihren Landsleuten in ihrer eigenen Sprache die Vorgänge sehr gut erklären. Auch für die ehrenamtlichen Helfer sind die Kenntnisse der Dolmetscherin über Verhalten und Denkweise der Geflüchteten ausgesprochen hilfreich.
Ehrenamtliche Begleitung, Unterstützung und Förderung der Integration von Geflüchteten
Durch das Vorhaben sollen Geflüchtete die Chance erhalten, am öffentlichen Leben teilzuhaben, in Arbeit und Ausbildung zu kommen und in einem gepflegten (besonders die Familien mit Kindern) Umfeld zu leben. Sie sollen gut beraten und begleitet werden. Zu diesem Zweck werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Informationsveranstaltungen zu den Themen Ausbildung, Beruf, Leben in Deutschland Beschaffung von nützlichen Gegenständen (z.B. Fahrräder und Fahrradanhänger), die an Geflüchtete verliehen werden -Veranstaltung von gemeinschaftlichen Aktionen, wie z.B. Weihnachtsfeste, Frauentage -Hausbesuche, um die Lebensumstände zu beurteilen und evtl. Bedarfe festzustellen
Aufbau und Betrieb eines Sozialkaufhauses
Ziel des Projekts ist die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten zur Vorbereitung auf das Berufsleben einschließlich einer Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse. Nach Absolvierung diverser Sprach- und Integrationskurse benötigen die Geflüchteten eine Zukunftsperspektive, um vor Ort sesshaft zu werden und sich zu integrieren. Räumlichkeiten werden angemietet und die Geflüchteten sprachlich und fachlich auf eine Tätigkeit im Second-Hand-Laden vorbereitet. Mit Unterstützung der Geflüchteten wird der Laden eingerichtet und gemeinsam mit ehrenamtlichen Einheimischen in Betrieb genommen. Ein Großteil der Kundschaft hat einen Migrationshintergrund. Die Zusammenarbeit mit Deutschen und Migranten aus anderen Ländern fördert die Sprachkenntnisse erheblich. Das Sozialkaufhaus ist auch Anlaufstelle bei praktischen Problemen, sowie Problemen mit Behörden. Das Sozialkaufhaus wird gut angenommen und fortgeführt.
Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg
Im Rahmen des Projekts soll eine Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg angeboten werden. Diese soll die Mitglieder des Helferkreises vor Ort unterstützen, um mit schwierigen, belastenden Situationen umgehen zu können und Ko-Traumatisierungen zu vermeiden. Zudem soll die Supervision zum Motivationserhalt der Kerngruppe des Helferkreises Asyl beitragen. Wichtigstes Ergebnis war die Unterstützung und Reflexionshilfe für die Mitglieder des Helferkreises. So konnten alle HelferInnen motiviert werden, die Arbeit mit den Geflüchteten fortzusetzen. Eine Vernetzung und gegenseitige Unterstützung von benachbarten Helferkreisen erfolgte und erfolgt regelmäßig. Es wurden in vielen Sitzungen und einer ausführlichen Klausur Wege und Vorgehensweisen der Unterstützung der Geflüchtete besprochen und abgesichert sowie Absprachen zu einheitlicher Vorgehensweise gegenüber den Asylbewerbern getroffen. Das Selbstverständnis wurde immer klarer in Richtung 'Hilfe zur Selbsthilfe' gefestigt.
Treffpunkt - Veranstaltungen zur Integration der Asylsuchenden
Ziel des Projekts ist die Durchführung gemeinsamer Aktivitäten mit den Geflüchteten. Dazu gehören eine 2-stündige Planwagenfahrt, Rapswanderungen und Besuche auf einem Bauernhof. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, den Geflüchteten das Leben auf dem Lande 'schmackhaft' zu machen, da es in den Städten Schleswig-Holsteins kaum bezahlbaren Wohnraum gibt. In der Adventszeit wird zu einem Adventskaffee für Bürger und Geflüchtete mit Plätzchen, Kaffee und adventlicher Stimmung eingeladen. Tannenbaum aufstellen und schmücken, Plätzchen backen, Saal adventlich schmücken und gemeinsames Singen und Vortragen weihnachtlicher Gedichte sowie Berichte über kulturelle Unterschiede gehören zu den Aktivitäten. Außerdem findet ein Sommerfest statt.
Entstehung eines Permakultur-Gartens
Im Rahmen des Projekts legen Einheimische und Geflüchtete gemeinsam einen Permakultur-Garten an, in dem Obst, Beeren, Gemüse und Kräuter auf ökologischer Basis angebaut werden. Ziel ist es, dass Asylbewerber Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung bekommen, bestehende Berührungsängste abgebaut und sie in die Dorfgemeinschaft Hohenkammer integriert werden sowie im täglichen Umgang leichter die deutsche Sprache erlernen. Daneben werden gesunde Lebensmittel hergestellt und für die Beteiligten kostenlos bereitgestellt. Ein Bauer verpachtet rund 1.000 Quadratmeter Land. Dort werden gemeinsam Obstbäume, Beerenhecken, Gemüse und Kräuter angebaut.
Holzwerkstatt, gemeinsamer Bau eines Trimm-Dich-Pfads
Im Rahmen des Projekts wird eine Holzwerkstatt eingerichtet und ein Trimm-Dich-Pfad gemeinsam geplant und gebaut. Der Weg durch den Park wird mit selbstgebauten Holzgeräten ausgestattet und lädt so zur sportlichen Betätigung ein. Geflüchtete und Einheimische legen den Pfad gemeinsam an und weihen ihn mit einem Sportfest mit anschließendem interkulturellem Picknick ein. Die gemeinsame Aktion baut Brücken zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass durch das Pilotprojekt Trimm-dich-Pfad weitere Projekte einen Startimpuls erhalten werden, die mithilfe der Holzwerkstatt umgesetzt werden können.
Therapeutische Hilfe für traumatisierte Kinder
In der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen leben überproportional viele Flüchtlingsfamilien mit Kindern im Vorschulalter. Die Herkunftsländer sind vor allem Syrien, Irak, Iran und Afghanistan. Viele Kinder zeigen im Kindergarten auffälliges, offensichtlich durch Fluchttraumata hervorgerufenes Verhalten. Im Rahmen des Projekts wird für die zu betreuenden Kinder ein therapeutisches Angebot geschaffen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kindern Ausdrucksmöglichkeiten für Trauma-Erfahrungen zu entwickeln und damit eine Stabilisierung der Persönlichkeit sowie eine Umlenkung des auffälligen Verhaltens zu begünstigen. Einmal in der Woche werden unter fachkompetenter Begleitung und mit liebevoller Unterstützung kreative Ausdrucksformen erprobt.
Kostenloser Näh- und Musikunterricht
Ziel des Projekts ist die Stärkung kommunalen Zusammenlebens in der Gemeinde unter Einbeziehung der Geflüchteten durch Schaffung neuer Angebote für sie. Angeboten werden für Geflüchtete ein kostenloser Nähkurs sowie ein kostenloser Musikunterricht. Diese Kurse finden jeweils einmal wöchentlich statt. Dazu werden Nähmaschinen sowie Musikinstrumente angeschafft und Dozentenhonorare bezahlt.
Musik-Theatergruppe für geflüchtete Menschen mit "Abend zur internationalen Freude"
Gemeinsam mit Migranten/Geflüchteten wurde ein Musik-Theater als kleine Aufführung kreativ erarbeitet und am Ende an einem geplanten öffentlichen 'Abend zur internationalen Freude' präsentiert. In Gesprächsrunden und praktischen musikalischen Parts wurde spielerisch über gruppendynamische Prozesse eine kleine Geschichte für die Darstellung erarbeitet. Rollen für Handlung, Bühnenbild und zum Musizieren wurden im Laufe der Abende festgelegt, Kostüme und Bühnenbild gefertigt und Texte für Sprachgesang oder Leitgedanken entwickelt. Es wurden sowohl heimatliche Lieder der Migranten/Geflüchteten als auch deutschsprachige Lieder eingebracht.