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Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten
Ein bisher ungenutzter Raum wird schrittweise zu einem Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten umgestaltet. Dazu werden u. a. Tische, Stühle, Beamer und Leinwand benötigt, auch einige Instrumente sollen angeschafft werden. Der bereitgestellte multifunktional zu nutzende Raum dient als Treffpunkt für gemeinsame, interessengeleitete Freizeitaktivitäten zwischen Bürgern der Kommune und jungen Menschen mit Migrationshintergrund (z. B. zusammen musizieren, Deutsch lernen, Schach spielen, gemeinsam Kochen). Durch die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, 'normale' Kontakte zu pflegen und ihr eigenes Netzwerk im Gemeinwesen zu knüpfen, zu erweitern und zu pflegen. Ehrenamtliche Helfer unterstützen durch gezielte Aktivitäten die jungen Geflüchteten aktiv beim Einleben in die Gemeinde und beim Erlernen der deutschen Sprache.
Kommunikationsort und Treffpunkt zum Kochen im Freien
Für die Geflüchteten aus verschiedenen Herkunfsländern wird vor ihrer Wohnanlage in Korbach ein Grillplatz mit Sitzmöglichkeiten geschaffen. Dieser ermöglicht es ihnen, sich im Freien aufzuhalten und auch dort zu kochen und miteinander zu essen. Damit entsteht ein ganzjähriger Kommunikationsort und Treffpunkt. Hierfür wird eine wetterfeste Sitzgruppe mit Tischen und ein Backofen beschafft sowie ein Grillplatz und eine Teilüberdachung errichtet. Das Projekt sorgt für eine bessere Integration der Geflüchteten, die Schaffung niederschwelliger Kontaktmöglichkeiten, die Verbesserung der Deutschkenntnisse, das Abbauen von Ängsten sowohl bei Einheimischen als auch bei den Geflüchteten, ein besseres Verständnis für verschiedene Kulturen und deren Traditionen sowie für besseres Kennenlernen, Verstehen und gegenseitige Hilfe.
Interkulturelles Zirkusprojekt
Über einen Zeitraum von knapp sechs Monaten fand wöchentlich ein Zirkus-Theater-Angebot in den Räumen der Grundschule statt. Eine stabile Gruppe von 15 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren, davon 25 % aus Familien nichtdeutscher Herkunft, nahm regelmäßig daran teil. Zu Beginn des Projekts gab es einzelne bestehende Bezugsgruppen und Freundschaften. Deutsch war, wie aus dem schulischen Kontext gewohnt, die gemeinsame Sprache in der Gruppe. Am Ende des Projektes zeigten die Kinder zweimal öffentlich im Quartier und einmal schulintern ihr Gelerntes in einer lustigen Aufführung.
Ehrenamtliche Betreuungsarbeit in Nalbach fortsetzen
Ziel des Projekts war es, die erfolgreiche bisherige Integrationsarbeit, die bereits Mitte 2014 begann, zu festigen und mit neuen Aspekten die Integration voranzutreiben. Es sollten zukunftsorientierte und dauerhafte Strukturen in Nalbach durch den Aufbau handwerklicher Kapazitäten (Einrichtung einer Nähwerkstatt), die künstlerische Betreuung von Kindern und die Einrichtung eines iSALAM Treffpunktes, der allen BürgerInnen zur Verfügung steht, umgesetzt werden. Die drei Projektteile von iSALAM wurden durch das Komitee der Geflüchteten unterstützt und von der Gemeinde begleitet. Im Bereich Nähwerkstatt konnte bereits auf vorhande Strukturen und auf ehrenamtliche HelferInnen zurückgegriffen werden, sodass lediglich die Räumlichkeiten und Maschinen bereitgestellt werden mussten und die Projektarbeit zeitnah starten konnte. Der iSALAM Treffpunkt wurde gemeinsam mit den Bürgern der Gemeinde und mit den Geflüchteten aufgebaut. Die Immobilie stellt die Gemeinde. Das Projekt Lese- und Schreibwerkstatt ergänzt die bereits geleistete Integrationsarbeit mit Flüchtlingskindern.
Nachhilfe-Center sowie Freizeitaktivitäten
Im Rahmen des Projekts soll eine erfolgreiche Fortsetzung der Berufsausbildung von Geflüchteten unterstützt, die Motivation durch gemeinsames Musizieren gefördert und die Integration durch gemeinsame Besuche kultureller Veranstaltungen vorangetrieben werden. Zudem sollen Nichtschwimmer schwimmen lernen, da der Ort Tutzing am See liegt. Die Asylbewerber, die eine Berufsausbildung begonnen haben, benötigen fachspezifische Nachhilfe zusätzlich zu den ehrenamtlich angebotenen Deutschkursen. Um die Isolation zu überwinden und die Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu fördern, sollen Möglichkeiten zum Besuch kultureller Veranstaltungen eingeräumt werden. Zum Abbau von Spannungen, Zusammenspiel in der Gruppe und zur Bereicherung gemeinsamer Veranstaltungen sollen Möglichkeiten zum Musizieren geschaffen werden. Zu diesem Zweck werden mehrere afrikanische Trommeln angeschafft. Es wird ein Nachhilfe-Center geschaffen, in dem die Schüler in Kleingruppen von Fachkräften unterrichtet werden und in dem sie außerdem musizieren können. Die Geflüchteten erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Schwimmkurs und einem Begegnungsfest mit Asylbewerbern und Tutzinger Bürgern teilzunehmen.
Integrationsfest unter dem Motto "Wir sind alle vom selben Stern"
Im Rahmen des Projekts wurde für und mit den Geflüchteten der Gemeinde ein Integrationsfest im Zusammenhang mit den 600 Jahr-Feierlichkeiten der Gemeinde organisiert und durchgeführt. Unter dem Motto 'Wir sind alle vom selben Stern' fand dieses am 17.09.2017 statt. Es kamen mehr als 200 Personen, Zuwanderer mit und ohne Fluchthintergrund, Einheimische und Ehrenamtler. Unter anderem wurden kulinarische Köstlichkeiten aus den Ländern der Geflüchteten angeboten und am Nachmittag bildeten sich spontan Tanzgruppen zu afrikanischen und arabischen Klängen, die nach und nach die Anwesenden einbezogen. Zwei kleinere Gruppen des Integrationsfestes gingen mit dem Fest-Umzug mit und repräsentierten die Gruppe der Geflüchteten und ihre Integration in die lokale Gemeinde. Die Gruppe der Geflüchteten in Marienheide hat erfahren, dass sie ein beachteter und wertgeschätzter Teil der kommunalen Gemeinschaft sind und dass ihr vielfältiges musikalisches und kulinarisches Angebot von Einheimischen angenommen wird. Das Integrationsfest hat dazu beigetragen, dass neue persönliche Kontakte von Geflüchteten mit übrigen Zuwanderern sowie Einheimischen entstanden sind.
Ein multifunktionales Sportfeld
Im Rahmen des Projekts soll in der Gemeinschaftsunterkunft ein Ort geschaffen werden, an dem sich geflüchtete Menschen, Anwohner sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Rudolstadt bei sportlichen Aktivitäten begegnen können. Der Sportplatz soll für Sportturniere und Sportfeste ebenso genutzt werden wie zum regelmäßigen Training. Ziel ist es, den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft die Möglichkeit zu geben, ihrem Alltagstrott zu entfliehen, sich gemeinsam sportlich zu betätigen und gleichzeitig Anlässe zu schaffen, bei denen sich alte und neue Nachbarn begegnen können. Im Vorfeld der Mittelverwendung wurden Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern zu ihren Vorstellungen befragt und in die Planung und Umsetzung des Projektes integriert. Somit konnten sie noch mehr Einblick in die Ehrenamtsarbeit der Initiative erhalten und manche dazu animiert werden, mehr Verantwortung in der Ehrenamtsarbeit zu übernehmen.
Gemeinsame kreative Aktionen von Geflüchteten und Einheimischen
Das Projekt zielte darauf ab, dass durch Begegnung und einen gemeinsamen kreativen Schaffungsprozess Ängste abgebaut und gemeinsam Freude erlebt werden. In Aktionen wie gemeinsam Osterkerzen für die Osterfeier in der Pfarrgemeinde gestalten, ein Workshop zum Malen mit Acryl und Ölpastell zum Thema Ankommen und Begegnung sowie der Handarbeitsaktion 'Urban Knitting - Ostbevern wird bunt' arbeiteten die Teilnehmer gemeinsam in einem Kunstprojekt mit der Botschaft 'Ostbevern - das sind WIR und IHR', das auch von außen wahrgenommen wird. Zum abschließenden interkulturellen Begegnungsfest kamen Menschen mit völlig unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die aber eine Gemeinsamkeit feiern wolten: Sie leben an einem Ort und schätzen ihre Unterschiedlichkeiten.
Kultur-Ausflüge mit Flüchtlings-Familien
Etwa alle zwei Monate werden verschiedene Kultur-Ausflüge (Hessenpark, Zoo, landwirtschaftliche Einrichtung usw.) mit Flüchtlings-Familien organisiert. Hierzu sollen auch benachbarte deutsche Familien und die deutschen Betreuer eingeladen werden. Die Flüchtlings-Familien sollen mit der hessischen Kultur-Landschaft vertraut gemacht und damit besser integriert werden. Die Flüchtlingskinder sind inzwischen sehr gut in die Schulen, die KiTas und einen örtlichen Sportverein integriert. Aber die Integration über bereitgestellten Wohnraum fehlt noch. Es soll daher zudem versucht werden, diese Situation über häufigere Begegnungen mit deutschen Familien zu lösen. Die Bereitschaft Deutscher, sich der Sorgen der Geflüchteten, insbesondere des Wohnungsproblems, anzunehmen und ihnen auch bei alltäglichen Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, nimmt im Laufe des Projektes deutlich zu. Die Geflüchteten ihrerseits belohnen ihre deutschen Bekannten mit Einladungen zum Ramadan und zum muslimischen Zuckerfest.
Regelmäßiger Kochtreff für Geflüchtete
Im Rahmen des Projekts soll eine internationale Dorfküche entstehen. Hier sollen regelmäßige Treffen stattfinden, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Zu diesem Zweck werden die notwendigen Geräte und Ausstattung beschafft, um so die Möglichkeit zu haben, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kochen. Bisher wurde z.B. mit geliehenen Töpfen und Kochplatten ein afghanischer Abend auf die Beine gestellt und auch einige syrische Männer haben mit und für die Dorfgemeinde gekocht. Gegessen wurde stets gemeinsam mit großem Kennlernerfolg und dem Wunsch, dieses viel häufiger und regelmäßiger zu veranstalten. Durch das gemeinsame Zubereiten von Speisen mit anschließendem Verzehr können auf einfachem Wege Kontakte geknüpft und die deutsche Sprache ohne den Druck einer spezifischen Lernumgebung geübt und angewendet werden.