Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Fest der Kulturen auf der Schlossinsel Fürstenau

Im Rahmen des Projekts wird ein 'Fest der Kulturen' organisiert. Sich gegenseitig zu kennen ist der Schlüssel der Integration. Auf diesem 'Fest der Kulturen' werden Trachten und kulinarische Spezialitäten von über 10 in Fürstenau ansässigen Nationen präsentiert. Bei den als Fingerfood gereichten Häppchen kommen Einheimische und Migranten ins Gespräch. Umrahmt wird die Veranstaltung von Darbietungen Fürstenauer Vereine und Migranten. Durch die persönlichen Gespräche zwischen beiden Bevölkerungsgruppen wird das gegenseitige Verständnis gefördert. Da auch viele Vereine anwesend sein werden, werden gerade Kontakte in Vereine, Verbände und Gruppierungen gefördert. Vor allem der Kontakt zu Einheimischen fördert nachhaltig den Spracherwerb und die soziale Integration.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Kennen- und Verstehenlernen unserer Kulturentwicklung

Die Geflüchteten und Asylbewerber bekommen einen Einblick in die kulturelle Entwicklung der letzten 100 Jahre. Außerdem lernen sie das Vogtland - die Region, in der sie leben - besser kennen. Die Region ist auch eine Skisportregion. Ein Ausflug nach Klingenthal ins Museum, zur Schanze oder zum Skispringen sind geplant. Aber auch Exkursionen in Betriebe, um Praktikumsbetriebe und spätere Arbeitsstätten zu finden, sind angedacht. Ziel ist es, dass die Geflüchteten und Asylbewerber sich mit der Region identifizieren.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Integration durch Freizeit, Sport und Mobilität

Es wird eine Fahrradüberdachung angeschafft zum Schutz der Fahrräder, die zur Gewährleistung der Mobilität benötigt werden. Die Freifläche neben der Containersiedlung wird durch Geflüchtete, Ortsansässige und Helferkreis gemeinsam gestaltet. Durch den Schutz der Fahrräder wird die Mobilität der jungen Geflüchteten sichergestellt werden. Bislang bietet die Gemeinschaftsfläche in der Containersiedlung wenig Raum für integrative Maßnahmen. Die räumliche Enge stellt ein enormes Konfliktpotential dar. Die Ortsrandlage behindert zudem die Kontaktaufnahme und Integration der Geflüchtete mit der Ortsbevölkerung. Das Projekt trägt zu einer längerfristigen Nutzbarkeit der Fahrräder und zur Entwicklung von Achtsamkeit gegenüber eigenem und fremden Eigentum bei. Durch sportliche Betätigung, Gemeinschaftsaktivitäten und mehr Freifläche werden soziale Konflikte reduziert.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Malkurse für unterschiedliche Zielgruppen

Durch Malkurse soll eine Integration der Geflüchteten, überwiegend Flüchtlingskinder und auch deren Mütter, gelingen. Es sollen auch deutsche künstlerisch interessierte Kinder und Mütter mit Interesse am Malen an den Kursen teilnehmen. Durch das Malen wird eine Vergangenheitsbewältigung bzw. Traumaverarbeitung der Geflüchteten angestoßen. Zudem ist ein Kennenlernen der fremden Kulturen durch die Bilder möglich. Jeder darf kreativ sein ohne Einschränkung. Malen oder Zeichnen soll Spaß machen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Interkulturelles Wokshop Café - Trommelkurse, Fahrradreparatur, Holzarbeiten für soziale Projekte

Im Rahmen eines 'Interkulturellen Workshop Café' für Geflüchtete und einheimische Bürger werden u.a. folgende Bereiche etabliert: Trommelkurse, Fahrradreparatur, Anleitung zu Schreinerarbeiten sowie kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Musikabende, Kochkurse und andere Events. Das Workshop Café und die daraus resultierenden Einzelprojekte sollen dazu beitragen, die Lebensqualität sozial Benachteiligter - hier der Geflüchteten - zu verbessern und sie in den Sozialraum zu integrieren. Es soll den Geflüchteten zudem Räumlichkeiten anbieten, um ihre eigenen Fähig- und Fertigkeiten zu nutzen. Zudem soll es als sozialer Treffpunkt für Menschen aller Nationalitäten dienen, die zurzeit in der Region leben.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Beratungs- und Schulungsräumlichkeiten für geflüchtete Menschen

Ziel ist eine zukunftsorientierte Integration von Geflüchteten in Osterode am Harz. Das soll durch gezielte Nachhilfe in kleineren Gruppen mit persönlicher Ansprache und ausreichend Zeit ermöglicht werden. Auch eine Wiederholung des Lernstoffes eines Sprach- oder Integrationskurses und die Möglichkeit der Hausaufgabenhilfe für Kinder und Erwachsene ist dringend notwendig. Ebenso fehlt für die meisten Geflüchteten Hilfe und Beratung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Um all das anbieten zu können, werden Beratungs- und Schulungsräumlichkeiten eingerichtet, ehrenamtliche Helfer und Lehrer für die Hausaufgabenhilfe und den individuellen Sprachunterricht aquiriert sowie Informations- und Schulungsmaterialien beschafft.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Garten der Begegnung und Integration

Es wird ein Projekt- oder Integrationsgarten errichtet. Ziel ist die gemeinsame Konzeption sowie der Bau und Betrieb des Gartens durch Bürger der Gemeinde und Geflüchtete, die in Unterkünften der Gemeinde untergebracht sind. Zudem soll der Garten nach den Grundsätzen der Permakultur ausgerichtet werden. Damit sollen durch 'learning by doing' die Grundsätze zur nachhaltigen Bodennutzung vermittelt werden. Der Garten soll in der Gemeinde der Information und Begegnung dienen. Dazu wird ein Grundstück angemietet.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Ort der Begegnung für geflüchtete und nicht geflüchtete Frauen

Es wird ein Ort der Begegnung für geflüchtete Frauen und Frauen, die schon länger in und um Salzwedel leben, sowie deren Kinder geschaffen. Hierbei geht es um eine mögliche Vernetzung und einen Austausch zu frauenspezifischen Themen (z. B. Frauengesundheit, Bildungssysteme in Deutschland, Asylrecht). Dazu werden auch Referentinnen eingeladen. Durch das Angebot einer parallelen Kinderbetreuung können die Frauen miteinander ins Gespräch kommen. Zudem sollen die wöchentlichen Treffen und die Gespräche der Sprachvermittlung dienen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Fahrradwerkstatt für Geflüchtete

Die Geflüchteten erhalten durch das Projekt die Fähigkeit, ihre Fahrräder, die für die Arbeit in verschiedenen Betrieben benötigt werden, instand zu halten bzw. zu reparieren. Der integrative Aspekt ergibt sich aus dem Erlernen fachspezifischer Begriffe im Umfeld der Fahrradwerkstatt, dem Vertiefen der deutschen Sprachkenntnisse (z.B. Bestellung und Ankauf/Verkauf von Ersatzteilen) und dem Kennenlernen von Ablaufstrukturen (z. B. Besprechungen und Abstimmungen mit den ehrenamtlichen Unterstützern, Kalkulation des Geschäftsablaufs). Dazu wird ein Werkstattcontainer angemietet und eingerichtet. Der Betrieb der Werkstatt soll von den Geflüchteten weitgehend eigenverantwortlich geführt werden. Parallel dazu soll es fachbezogene Sprachkurse geben. Es wird ein monatliches Evaluationstreffen von der Flüchtlingshilfe und den Werkstattkoordinatoren geben.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Geflüchtete probieren sich unter Anleitung junger Profis integrativ medienkulturell aus

Mit der Durchführung einer Lehrredaktion sollen geflüchteten Jugendlichen elementare Kenntnisse im Medienmachen vermittelt und ihnen zeitgleich die Möglichkeit gegeben werden, sich unter Betreuung gleichaltriger, medienerfahrener Jugendlicher im Neuerlernten auszuprobieren. Fotograf, Layouter und Chefredaktion sowie ggf. inhaltliche Referenten - alles selbst Jugendliche - werden die Betreuung der beiden Projektwochenenden sowie die Arbeitszeit zwischen Auftakt- und Abschlusswochenende übernehmen. Anschließend werden Teilnehmer für die Redaktion akquiriert über klassische Werbekanäle, gezielte Ansprache von Institutionen und Schulen und Online-Werbung. Die Lehrredaktion richtet sich an Einzelpersonen aus ganz Rheinland-Pfalz. Es soll mit einer (ideal zur Hälfte) gemischten Gruppe aus geflüchteten und rheinland-pfälzischen Jugendlichen (16 bis ca. 22 Jahre) gearbeitet werden. Voraussetzung sind gute Englischkenntnisse, um auch inhaltliches Arbeiten zu ermöglichen.