Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

BOLD - Begleitung der Berufsorientierung im Ländlichen Raum mit Unterstützung Digitaler Technologie

In diesem Projekt entsteht ein digitales, individuelles orts- und zeitunabhängiges berufsorientiertes Coaching für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte, um die duale Ausbildung zu stärken und dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Lehrkräfte als sekundäre Zielgruppe werden den Transfer stärken und mit individuellen und kollektiven Online-Fortbildungsangeboten angesprochen. Aus den Zielgruppen ergeben sich als wichtigste Partnerinnen und Partner für das Projekt die 14 kooperierenden Schulen, der Schulträger, das zuständige Staatliche Schulamt, der Steuerungskreis von OloV Schwalm-Eder, die Wirtschaftsförderung des Kreises und die Kammern und Kreishandwerkerschaft. Abhängig vom individuell angestrebten Schulabschluss macht BOLD die Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtige und Lehrerinnen und Lehrer mit den Möglichkeiten für den Übergang Schule/Beruf vertraut und legt dabei den Fokus auf die duale Ausbildung. Die Begleitung und Beratung erfolgen digital, um lange Wege zu vermeiden sowie Beratung in den Momenten zu ermöglichen, in denen sie benötigt wird. Für Eltern/Erziehungsberechtigte gehören dazu Terminmöglichkeiten außerhalb der Arbeitszeiten. Mit Blick auf das Ausbildungsangebot, welches überwiegend von kleinen und mittleren Unternehmen getragen wird, leistet das Konzept einen Beitrag, dass mehr Schülerinnen und Schüler als bisher eine duale Ausbildung in Erwägung ziehen.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Die VoluMap

In diesem Projekt steht eine App für Spontanlösungen und spontane Helfer im Vordergrund. 'Volu' ist die Ableitung von Volunteer (= Freiwillige) und 'Map' steht für die kartengebundene Darstellung von Maßnahmen oder Projekten, für die akut Freiwillige benötigt und gesucht werden. Neben der Aktivierung von professionellen Organisationen und ehrenamtlich aufgestellten Hilfsorganisationen kann auch eine Einbindung sogenannter freier und ungebundener Helferinnen und Helfer erfolgen. Dadurch können auch Zielgruppen, die sich nicht langfristig binden wollen (z.B. junge Menschen) für ehrenamtliches Engagement für kurze Zeiträume bzw. einzelne Projekte gewonnen werden. Die Zielgruppe des Projekts stellen Spontanhelferinnen und -helfer dar. Darunter fallen in erster Linie die jüngeren Generationen. Generell ist die App ebenfalls für Menschen mit Behinderung sowie ältere Menschen ausgelegt. Eine Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements wird zukukunftsfähig gestaltet. Zum Projektkonsortium zählen: DRK, Malteser, Die Johanniter, Stadtsportverband, Bürgerstiftung Gütersloh, SV Avenwedde, Die Tafel, Stadtbibliothek, Die Morgenmacher (Jugendliche, die sich für die Digitalisierung begeistern und einbringen), AK Digitalisierung (Politik), Stadt Gütersloh: Ehrenamtskoordinatorin, Integrationsbeauftragter, Jugendparlament, Seniorenbeirat, Behindertenbeirat.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Portal "Hütti macht mobil!" 1.0

In diesem Projekt wird eine digitale Plattform für ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot bereitgestellt. Die Zielgruppe des Projekts stellen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Touristinnen und Touristen dar. Ein wichtiger Aspekt bei der Verbesserung der Mobilitätsangebote sind die spezifischen Anforderungen an eine sichere Beförderung aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner, vor allem bei der Integration von Beförderungsoptionen auf privater Basis. Schrittweise werden alle in der Region verfügbaren Mobilitätsoptionen (z.B. Mitfahrgelegenheiten, eCar- und eBikesharing, Bürgerbusse, eDörpsmobil, ÖPNV) in diese Plattform integriert um die Nutzung der bestehenden Mobilitätsangebote in der Region zu verbessern. Langfristig wird ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot geschaffen. In Zukunft werden sowohl die Gebietskulisse deutlich erweitert als auch Taxiunternehmen und ggf. weitere Mobilitätsangebote in das Portal integriert werden.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

IoT-Pilot - Internet of Things Plattform zur Stärkung der Innovationskraft

Das 'Internet der Dinge' (engl.: Internet of Things, IoT), d. h. die Vernetzung von Geräten über das Internet, liegt vielen neuen Anwendungsideen und Geschäftsmodelle zugrunde, die die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Unternehmen in ländlichen Räumen können das Potential dieser Technologie jedoch meist nur eingeschränkt nutzen, da vor Ort oft nur wenig entsprechend geschulte Fachkräfte verfügbar sind. Zusammen mit Partnern aus der Region wird daher im Rahmen des Projekts auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier eine Plattform für Rapid-Prototyping, d. h. für die schnelle Entwicklung von konkreten IoT-Anwendungen, entwickelt und erprobt. Ergänzend dazu wird ein entsprechendes Weiterbildungskonzept für Selbstlerner erstellt. Mithilfe der grafischen Entwicklungsumgebung können auch Fachkräfte ohne tiefgehende Programmierkenntnisse eigene Ideen zum 'Internet der Dinge' umzusetzen. Es entstehen mehrere Demonstratoren, die sich in ihrer Funktion an den Bedarfen mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen orientieren. Zudem werden Funktionen zur Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Daten implementiert, die ebenfalls über einfach zu handhabende grafische Programmierbausteine genutzt werden können.

Regionale Wirtschaft |

12.09.2026

Verbesserung des Außenbereichs an zwei Flüchtlingswohnheimen

Die Außenbereiche von zwei Flüchtlingswohnheimen werden attraktiver gestaltet. Die Maßnahmen umfassen: Herrichtung der Rasenfläche für Ballspiele, Anlegen eines Schachbrett- und eines Boule-Platzes, Aufstellen eines Beton-Kickers, Schaffung von Sitzgelegenheiten und einem Unterstand. Dadurch wird der Aufenthaltscharakter und die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen gestärkt.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Community Collaboration Platform – Mein Marienberg

Dieses Projekt beruht auf der erfolgreich etablierten analogen 'Mein Marienberg'-Karte. Die drei bisherigen Säulen (stadtweites Kundenbindungsprogramm, Stadtgutschein und Kundenkarte auf einer analogen Plastikkarte) werden mit der App 'Mein Marienberg' digitalisiert und funktional ausgebaut. Die 'Mein-Marienberg-App' stellt das Gesicht dieser Plattform für Bürgerinnen und Bürger, Kundinnen und Kunden und Touristinnen und Touristen dar. Mit dem Aufbau einer Kommunikations-Plattform wird die ganze Kleinstadt 'zusammengefasst'. Das Gesamtsystem ist also nicht nur ein Informations- sondern vor allem eine Transaktions-Hub. Beispielsweise wird die integrierte Event-Funktion eine direkte Anmeldung des Nutzenden zu einer Veranstaltung eines Partners ermöglichen oder die Charity-Funktion die Unterstützung lokaler Projekte und sozialer Einrichtungen zulassen. Über dieses Gesamtsystem wird der lokale Wirtschaftskreislauf nachhaltig gestärkt werden, um trotz demografischer und struktureller Schwächen ein vielfältiges, modernes Handels-, Dienstleistungs-, Kultur- und Freizeitangebot bereitzustellen, was zum Erhalt und Ausbau der Lebensqualität in Marienberg beiträgt. Wichtige Kooperations- und Vernetzungspartnerinnen und -partner sind dabei insbesondere die Stadtverwaltung sowie die Innenstadtinitiative.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Digitales Gästekarten-System

Im Rahmen des Projekts wird zusammen mit ausgewählten Gemeinden an der Westküste Schleswig-Holsteins die App 'WELCMpass' zur digitalen Erhebung und Abrechnung von Kurabgaben entwickelt. Sie macht den Umgang mit der Kurtaxe einfacher und effizienter, da die herkömmlichen Verfahren speziell bei Übernachtungsgästen mit viel bürokratischem Aufwand verbunden sind. Zudem sorgt die App dafür, dass die Kurtaxe von allen zahlungspflichtigen Gästen zuverlässig entrichtet wird. Als Anreiz für Ihre Nutzung ermöglicht die App den Gästen einen vergünstigten Eintritt zu Veranstaltungen, Ermäßigungen im ÖPNV und gibt Hinweise auf spezielle lokale Aktionen und Angebote. Dies fördert zugleich die regionale Wirtschaft. Die App 'WELCMpass' ermöglich die parallele Verwaltung mehrerer Gästekarten für Personen, die ihren Urlaub in mehreren verschiedenen Kurorten verbringen. In Reaktion auf das Feedback aus den an dem Projekt beteiligten Kommen wird zudem die digitale Erstellung und Übermittlung des ebenfalls nötigen Meldescheins sowie einige ergänzende Service-Funktionen (Jahreskurkarte, Offline-Funktionalitäten, Übertragung auf andere Smartphones, etc.) in die Anwendung integriert. Die App ist bei Projektende die einzige durchgängig digitale und dem europäischen Datenschutzrecht, der DSGVO, entsprechende Lösung (ohne Medienbrüche) für Kurabgabe und Meldeschein und kann auch von Tagesgästen genutzt werden.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

TeleMedicon

In diesem Projekt werden Praxen mit speziellen telemedizinischen Geräten ausgestattet, die es den teilnehmenden Haus- und Fachärztinnen und -ärzten erlauben, sowohl eine Videosprechstunde mit den Patientinnen und Patienten durchzuführen als auch eine große Anzahl diagnostischer Verfahren telemedizinisch durchzuführen. Die Zielgruppe des Projekts stellen Patientinnen und Patienten dar, insbesondere diejenigen, die nicht mobil sind und daher Schwierigkeiten haben, Ärztinnen und Ärzte in den umliegenden Gemeinden zu erreichen. In mehreren Gemeinden wurden Erprobungszentren für telemedizinische Innovationen in diesen sogenannten 'OhneArztPraxen' im Rahmen des Projektes 'Telemedicon-Praxen' mit einem festen Sprechstundenplan in mehreren Gemeinden eingerichtet und angetestet. Die Terminvereinbarung erfolgt dabei ausschließlich direkt über die angebundenen Arztpraxen. Die 'Telemedicon-Praxen' bieten sowohl ein hausärztliches als auch ein fachärztliches (Neurologie, Gynäkologie) Behandlungsspektrum an. Wichtige Partnerinnen und Partner für dieses Projekt sind die Ärztekammern, die kassenärztlichen Vereinigungen sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Landrätinnen und Landräte.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

KomPlat – Kommunikationsplattform Vrees

Dieses Projekt bietet eine digitale Plattform, die die Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität der älteren Bevölkerungsgruppe unterstützt und verbessert und damit einen Beitrag zum lebenslangen Verbleib in der häuslichen und dörflichen Gemeinschaft leistet. Die 'Kommunikationsplattform Vrees' bildet hierzu einen Baustein. Die Zielgruppe des Projekts bilden alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde, die bis zu ihrem Lebensende in der häuslichen und dörflichen Umgebung verbleiben wollen – aber auch die jüngere Generation, die die Möglichkeit hat, schon jetzt ihr eigenes Altwerden selbst zu gestalten. Durch Kümmererinnen oder Kümmerer wird die Kommunikationsplattform im Bürgerhaus koordiniert und ist Teil der Gemeindeverwaltung. Ausgestattet mit Tablets, die über eine altersgerechte Bedienung verfügen, greifen die Seniorinnen und Senioren auf die Plattform zu. Der Nutzer der Plattform kann so mittels Videotelefonie am Dialog im Dorf teilnehmen und ermöglicht aus den eigenen vier Wänden heraus den Kontakt zu Familie, Freundinnen und Freunden. Verfügbar werden auch praktische Hilfen im Alltag, wie z.B. die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sowie Gespräche mit dem Hausarzt oder der Hausärztin. Auch wird ein Notrufsystem über diese Plattform abgewickelt.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Smarte KARRE

In diesem Projekt wird ein innovatives E-Car-Sharing-Angebot für die rund 800 Einwohnerinnen und Einwohner von Schäftersheim eingeführt. Die 'Smarte KARRE' zeichnet sich dadurch aus, dass ausschließlich Elektrofahrzeuge mit direkt vor Ort produziertem Strom aus erneuerbaren Energien betankt werden. Über eine App als Mitfahrzentrale können die Einwohnerinnen und Einwohner ihr Dorftaxi und bei Bedarf auch den benötigten Fahrer oder Fahrerin buchen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das soziale Miteinander im Dorfleben. Gerade für kurze Distanzen wie für Fahrten des täglichen Bedarfs, z. B. zum Einkaufen oder für Arztbesuche, eignen sich Car-Sharing-Angebote und der Einsatz von Elektroautos. Das Gemeinschaftsgefühl der Dorfgemeinschaft wird gestärkt. Nachbarinnen/Nachbarn und Bekannte können gemeinsam unterwegs sein und die finanzielle Ersparnis durch die Abschaffung eines Zweitwagens wird ermöglicht. Die ökologische Mobilitätslösung ist nachhaltig und digital durch die Nutzung regenerativer Energie aufgrund der Installation eines Stromspeichers. Wie in allen kleinen Dörfern fernab vom Ballungsraum ist auch in Schäftersheim das öffentliche Mobilitätsangebot stark eingeschränkt. Während der Schulferien erlischt der ÖPNV nahezu vollständig. Die Elektroautos tragen als selbstorganisiertes Dorftaxi oder als Mitfahrgelegenheit zu einem nachhaltigen Verkehrssystem bei.