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Landkino2021 - Wandel zum Kulturzentrum
Im Rahmen des Vorhabens wird sich das Kino 'Capitol' mehr und mehr zu einem kulturellen Zentrum entwickeln und eine zentrale Rolle bei der kulturell-künstlerischen Versorgung der Kleinstadt Witzenhausen spielen. Neben dem alltäglichen Filmprogramm wird es fortan Veranstaltungen auf der Bühne des großen Saals geben, die ihren Ausklang im neu gestalteten Thekenbereich des Foyers finden. Um den Gästen ein möglichst breites Veranstaltungsspektrum im modernen Kinoambiente zu ermöglichen, wird im Projektverlauf ein Austausch der Bestuhlung durchgeführt. Das Capitol wird als Ort der Kultur wahrgenommen, an dem es weit über die Filmvorführungen hinaus interessante, kulturelle Angebote zu erleben gibt. Neben Livekonzerten werden Gastspiele von Theatergruppen, Ausstellungen, Lesungen und Diskussionsrunden veranstaltet. Der Nutzen für die Bewohnerinnen und Bewohner liegt in einer klaren Aufwertung ihrer Heimatregion. Fortan können wohnortnah kulturelle Veranstaltungen in einer ganz besonderen Atmosphäre besucht werden.
Musik der Generationen
Ältere Menschen, besonders in Heimen, und Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen sind häufig durch fehlende Mobilität und Unterstützung aus dem familiären Umfeld von kultureller Teilhabe nahezu ausgeschlossen. Im ländlichen Raum kommt erschwerend die räumliche Distanz zu kulturellen Angeboten hinzu. Mit 'Musik der Generationen' werden beide Zielgruppen angesprochen, um bereichernde Erlebnisse und einen Austausch unter den Generationen zu ermöglichen. In Hinblick auf die demographische Entwicklung ist wechselseitiges Verständnis der jeweiligen Lebenssituation gesamtgesellschaftlich von enormer Bedeutung. Als Mittel dienen dazu klassische Musik und gemeinsames Musizieren. Im Projektverlauf gibt es regelmäßig Konzerte von professionellen Musikerinnen und Musikern in räumlich nahen Schulen und Altenheimen, die beide Gruppen wechselseitig besuchen können. Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig in Altenheimen musikalisch auftreten und gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren musizieren. Vor allem den Schulchören kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Diese, aber auch Instrumentalschülerinnen und -schüler, werden im Projekt besonders intensiv gefördert und unterstützt, sodass ein regelmäßiger Austausch stattfindet, der gemeinsame Aktivitäten anstoßen und dauerhafte Patenschaften zwischen Schulen und Seniorenheimen bewirken wird. Besonderes Highlight wird eine Aufführung von Profimusikern und Schülern zum Schuljahresende sein.
Künstlerisches Denkmal - Theaterstück "Das Ehepaar List"
Ziel des Vorhabens ist es, dem Ehepaar List aus dem Odenwald ein künstlerisches Denkmal zu setzen. Zentraler Gegenstand ist die Produktion eines Bühnenwerks mit einer ehrenamtlichen, generationsübergreifenden Projektgruppe aus 30 Schauspielerinnen und Schauspielern. Durchgeführt werden zwei Freilichtaufführungen mit insgesamt 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Flankierend wird der Weg zur Produktion des Bühnenwerks – insbesondere die inhaltlichen Recherchen zur Geschichte des Ehepaars List sowie das erarbeitete Konzept für die Aufführung– im Landratsamt Odenwaldkreis in Erbach ausgestellt. Des weiteren werden die Vorhabenergebnisse in Form einer Broschüre veröffentlicht. Das Ehepaar List schützte im November 1941 einen jungen Mann, Ferdinand Strauss, vor der Nazi-Verfolgung als Jude. Im März 1942 wurde Heinrich List von einem polnischen Zwangsarbeiter angezeigt, im Oktober 1942 starb er im Konzentrationslager Dachau. Das Vorhaben zeigt exemplarisch, wie sich gelebter Gemeinsinn zu einem gesunden, offenen Regionalstolz entwickeln kann.
Uelzen digital
Mit dem Projekt 'Uelzen digital' entwickelt der Landkreis Uelzen ein Angebot, über das Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit digitalen Alltagsanwendungen oder Schwierigkeiten mit mobilen Endgeräten direkte Hilfe erhalten können. Im Zentrum steht eine digitale Anwendung, die Wissen und Knowhow auf niedrigschwellige Weise zur Verfügung stellt. Diese wird durch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kooperation mit dem Landkreis sowie in einem regionalen Beteiligungsprozess entwickelt. Darüber hinaus wird im Landkreis ein Netzwerk von regional engagierten Digitallotsen etabliert und diese im Umgang mit dem neuen digitalen Angebot geschult. Die Digitallotsen beraten Hilfesuchende im Bereich Digitalisierung per Telefon oder Chat und können im Bedarfsfall auch in Präsenz unterstützen. Der Mehrwert: 'Uelzen digital' sichert die digitale Teilhabe im Landkreis durch die Bereitstellung von anwendungsbezogenen Informationen und alltagstauglichem Wissen. Darüber hinaus stärkt 'Uelzen digital' die Gemeinschaft im Landkreis durch persönliche Beratung. Hauptanwendungsbereich: Gemeinschaft & Ehrenamt.
smart.innovativ.NEW - Landleben digital denken
Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab strebt an, ein Leuchtturm hochmoderner, digitaler Daseinsvorsorge zu werden. Im Rahmen des Projektes wird eine Kreisentwicklungs- und Digitalisierungsstrategie erstellt, um Digitalisierung in allen Handlungsfeldern der Daseinsvorsorge und vor allem in der Gesundheitsversorgung zu integrieren. Hierbei werden Bürgerinnen und Bürger und lokale Partner in verschiedenen Formaten beteiligt. In einem zweiten Projektbaustein wird ein digital-analoges Modell in der Gesundheitsversorgung geschaffen. D.h. mobile medizinische Fachkräfte von Haus- und Facharztpraxen bieten Hausbesuche bei Patientinnen und Patienten an. Darüber hinaus erfolgen Behandlungen in zwei dezentralen Versorgungszentren. Das Besondere daran ist, dass die Fachkräfte mittels digitaler Geräte Haus- und Fachärzte direkt in die Behandlungen einbeziehen oder Daten an diese übermitteln können. Das Angebot wird durch einen digitalen Terminbuchungs- und Routing-Dienst unterstützt, welcher mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelt wird. Projektpartner sind mehrere Praxen sowie die AOK Bayern und die OTH Amberg. Dieses Versorgungsmodell unterstützt die medizinische Versorgung von mobilitäts- oder zeitlich eingeschränkten Personen im ländlichen Raum des Landkreises. Begleitend erfolgen Kommunikationsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.
DiDa Lörrach - Digitale Daseinsvorsorge
In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern im Landkreis Lörrach wird eine digitale Austauschplattform (Gesundheitsplattform) für die Versorgung für psychisch kranke Menschen umgesetzt, die die Versorgung psychisch kranker Menschen durch eine optimierte Vernetzung von Akteuren*innen verbessert und optional weitere Funktionalitäten ermöglicht. Es findet eine Kooperation mit der Modellregion Neustadt an der Waldnaab statt, die ebenfalls den Bereich Gesundheit bearbeiten. Als Prototyp kann die Plattform in verschiedenen (Gesundheits-)Versorgungsbereichen modellgebend sein. Der Austauschplattform kommt eine zweifache Lotsenfunktion zu: Zum einen 'innerhalb des Systems' zwischen verschiedenen Leistungserbringern und im Weiteren dann für Bürgerinnen und Bürger. Durch die Entwicklung der digitalen Austauschplattform für die Versorgung psychisch kranker Menschen zusammen mit dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab wird der Landkreis flächendeckend davon profitieren, unabhängig davon, ob dieser Dienst im peri-urbanen Raum oder in topographisch benachteiligten Ortschaften genutzt wird. Der Landkreis Lörrach hilft mit diesem Projekt Menschen insbesondere mit psychischen Erkrankungen dabei, leichter für sie passende Angebote zu finden. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.
Team, Technik, Tatkraft - smarte Arbeit und modernes Ehrenamt
Der Landkreis Coesfeld sieht in der Entwicklung smarter Arbeitsformen eine vielversprechende Möglichkeit zur Verbesserung der Daseinsvorsorge. Im Rahmen des Modellvorhabens wird nun ein digitaler Dienst entwickelt, der Formen von 'New Work' wie Co-Working, mobiles Arbeiten, flexiblere Arbeitsmodelle und agilere Arbeitsformen unterstützt. Hierüber wird ein zusätzlicher Digitalisierungsschub ausgelöst, der dem flexibleren und kreativen Arbeiten im 21. Jahrhundert entspricht. Neben der Entwicklung des konkreten digitalen Dienstes im Bereich Co-Working werden Aktivitäten zur Sensibilisierung und Beteiligung von Bürger*innen sowie weiteren regionalen Akteuren im Rahmen des Modellvorhabens Smarte.Land.Regionen umgesetzt. Durch diese Herangehensweise wird das Thema neuer Arbeitsformen gestärkt und der Pendlerverkehr reduziert. Dieses Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie des Kreises Coesfeld, welche ebenfalls im Rahmen des Modellvorhabens vorangetrieben wird. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit.
Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt S3-Medien
Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen werden, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen. Die Arbeitsschwerpunkte der S3-Medien GmbH im Teilprojekt 3 des Verbundvorhabens liegen in der Bereitstellung der technischen Expertise und Durchführung der für die Erreichung der Verbundziele erforderlichen Entwicklungs- und Implementierungsarbeiten.
Handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum, Teilprojekt DHI
Das Verbundprojekt 'Konzeption und Erprobung von handwerklichen Dienstleistungszentren im ländlichen Raum' erprobt mit wissenschaftlicher Fundierung und Begleitung in einer Modellregion, ob der Kreislauf von Abwanderung, wirtschaftlicher Schwächung und Unterversorgung der verbliebenen (oft älteren) Bevölkerung im ländlichen Raum mithilfe von handwerklichen Dienstleistungszentren zu durchbrechen ist. Das Institut für Betriebsführung im DHI e. V. (itb) übernimmt in dem Forschungs-Praxis-Verbund die (herausgehobene) Rolle des wissenschaftlichen Forschungspartners, während seine Praxispartner vor allem umsetzungsorientierte Rollen haben. Im Mittelpunkt der Forschung steht in diesem Projekt die Entwicklung eines theoretischen Fundamentes für innovative handwerkliche Dienstleistungszentren im ländlichen Raum. Dabei werden in dem Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse über handwerkliche Dienstleistungszentren gewonnen, die die Dienstleistungsforschung erstmalig um die räumliche Dimension erweitert. Das itb wird fördernde und hemmende Faktoren für den Aufbau, die innovative Ausgestaltung und den dauerhaften Betrieb der Dienstleistungszentren kritisch erforschen und detailliert analysieren. Der ländlich geprägte Untersuchungsraum, den das itb in dem Projekt exemplarisch in den Fokus nimmt, liegt im hessischen Odenwaldkreis. Der Fokus des Projekts liegt auf handwerklichen Kleinstbetrieben (unter 10 Beschäftigte) und personennahen Produkten und Dienstleistungen.
"HEROES - gegen Unterdrückung im Namen der Ehre im ländlichen Raum"
Heroes arbeitet schwerpunktmäßig mit jungen Männern aus sog. Ehrenkulturen, um die Männerrolle im Kontext der Ehrenunterdrückung von Mädchen und Frauen zu thematisieren. Ziel ist es, junge Männer dazu zu befähigen patriarchale Machtstrukturen ihrer Kulturen zu reflektieren und sich davon zu distanzieren. Sie erkennen Grenzen, die auch ihnen durch ihre Kulturen gesetzt werden und lernen diese zu überwinden. Vor allem lernen sie durch die Auseinandersetzung aber auch für die Rechte ihrer Schwestern und Frauen einzutreten.