Suchergebnisse für:
2266 Ergebnisse
KUBA - KulturBahnhof Viktoria für alle
Mit dem Vorhaben wird das bereits bestehende soziokulturelle Zentrum in Itzehoe und der Region weiter gefördert und die meist ehrenamtlichen Projekte in Bezug auf lebendige Kultur von und für Menschen gestärkt. Durch Öffnung und Vernetzung der vorhandenen Engagementlandschaft ermöglicht das Projekt den Menschen in strukturschwacher Region eine Aktivierung 'guten Lebens statt Abwanderung'. Das Projekt setzt Aktivierungsimpulse in den Bereichen Kommunikation und Teilhabe, inhaltlich unmittelbar ausgerichtet auf das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger. Als Zusammenschluss verschiedener Bündnisse ermöglicht das Vorhaben eine Teilhabe wie auch den Zugang für alle zur Kultur und der Nutzung moderner Medienwelten. Im Ergebnis soll eine aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes in der Einrichtung eines Zukunftsarchivs für ein besseres Leben im ländlichen Raum führen und eine höhere Identifikation mit sich bringen.
Kulturnützlinge - Digitale Veranstaltungs-Tools
Das Vorhaben entwickelt digitale Werkzeuge, welche die Zielgruppe ehrenamtlich tätige Kulturveranstalterinnen und Kulturveranstalter auf dem Land in Ostwestfalen-Lippe (OWL) bei ihrer praktischen Arbeit unterstützen. Im Rahmen des Vorhabens werden drei Anwendungen für die Veranstalterinnen und Veranstalter entwickelt, die zeit- und ortsunabhängig nutzbar sind. Diese digitalen Tools erleichtern die Kulturarbeit auf dem Land und tragen zur Professionalisierung der Kulturveranstaltungen bei. Insgesamt handelt es sich um ein Terminverteilungssystem zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit, eine White-Paper-Serie mit Handlungsanweisungen für Kulturveranstaltende und eine Kulturförderplattform 'OWL Wirtschaft fördert OWL Kultur'. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
"Kulturmöglichmacherei" gegen Abwanderung der Bevölkerung
In der Stadt Adorf im Vogtland haben sich eine Reihe von bürgerschaftlich organisierten Kulturinitiativen neu gegründet. Diese beleben das gesellschaftliche Leben und bringen sich in die kommunale Entwicklung ein. Die Stadt möchte diese Initiativen besser integrieren, um das Image einer Abwanderungskommune zu verbessern und weiche Standortfaktoren mehr in den Mittelpunkt rücken. Im Rahmen des Projektes ist geplant, in der sogenannten Kulturmöglichmacherei, welche nach der Sanierung mittelfristig im örtlichen Gefängnis angesiedelt ist, eine zentrale Stelle zur Vernetzung und Unterstützung von Kulturinitiativen einzurichten. Hier werden auch neue Kulturinitiativen gestartet und zusammen mit Ehrenamtlichen umgesetzt; aber auch die nachhaltige Sicherung bestehender Kulturformate und des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort werden gezielt unterstützt. Die im Projekt initiierten Initiativen werden schließlich als Imagebausteine aufbereitet und strategisch in den Stadtentwicklungsprozess integriert.
Theaterwerkstatt - Interkommunale Theaterworkshops
Das Vorhaben vernetzt Mitglieder der Theater- und Laienspielgruppen der Region um Marktheidenfeld. Sie können im Rahmen von professionell geleiten Theaterworkshops ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern. Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer profitieren von neuen Perspektiven, Erfahrungen und Wissen, welches sie in ihren eigenen Gruppen einbringen können. Durch diese Workshops entstehen somit Multiplikatoreffekte, die die Wirkung des Vorhabens auf den gesamten Raum ausweiten und diese somit verstetigen. Durch eine umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erlangt das Projekt eine größere Bekanntheit und sensibilisiert weitere Menschen für das Thema Theater. Neben der Sicherung der kulturellen Teilhabe, wird durch das Vorhaben auch die Wertschätzung des ländlichen Raums als attraktiver Lebens- und Kulturraum gesteigert.
All You Can Dance - Tanz in der Fläche
Mit dem Vorhaben 'All You Can Dance – Tanz in der Fläche' werden zeitgenössischer Tanz als künstlerische Ausdrucksform in Regionen außerhalb der Ballungsräume gebracht und vermittelt. Tanz ist eine Kunstform, die alle Altersgruppen anspricht, Menschen in Bewegung bringt sowie Kommunikation ohne Sprache erlebbar macht. Deshalb wird er selbstverständlicher Bestandteil eines attraktiven, kulturellen Angebots. Kinder und Jugendliche werden frühzeitig Zugang zu Tanzangeboten erhalten, außerdem wird das Potenzial des Tanzes in der kulturellen Bildung auch auf kommunaler Ebene erkannt, gefördert und genutzt. Es werden Strukturen initiiert, die dazu geeignet sind, den Tanz nachhaltig in der Fläche zu verankern, wie z. B. durch über das Projekt hinaus bestehende Kooperationen zwischen Kulturschaffenden vor Ort sowie Tanzkünstlerinnen und -künstler. Kunstschaffende für Choreografie und Tanz erschließen dadurch neue und zusätzliche Spielorte, Themen und Perspektiven.
IMPULS – ein deutsch-tschechisches Projekt
Das Vorhaben 'IMPULS – neue [Kirchen]musik im ländlichen Raum' nutzt in der Grenzregion Deutschland/Tschechien Synergien, welche in der reichen, historisch gewachsenen und wertvollen Kulturlandschaft entstanden sind. In verschiedenen ländlichen Gemeinden werden Seminare, Workshops und Thementage für deutsche und tschechische Teilnehmende angeboten. Zu den Angeboten zählt ein Fortbildungslehrgang für nebenamtliche Organistinnen und Organisten mit Anleitung zur Selbstreparatur von kleineren Orgelmängeln. Des Weiteren wird eine Ausbildung zur Chorleiterin bzw. zum Chorleiter für weltliche und geistliche Chöre und Sängerkreise angeboten sowie ein Chorseminar mit akademischem Chor und einem abschließendem Konzert. Kleine Einführungen in zeitgenössische Kompositionen für weltliche und geistliche Zwecke sowie Improvisationsübungen für Orgelvorspiele bei Gottesdiensten gehören zum Angebot. Außerdem wird eine Gesangsausbildung für fortgeschrittene Chorsängerinnen und –sänger offeriert. Aus der Begegnungsarbeit und dem fachlichen Input entstehen weitere Vorschläge, die im Projektzeitraum aufgegriffen werden. So wird erreicht, dass sich die Kooperationspartnerinnen und -partner aktiv in den Projektablauf einbringen. Weiterführende Unterrichtsformen wie Einzelunterricht und Sommerakademien (Meisterkurse) sind ebenso Teil der Konzeption.
Apotheke 2.0
In diesem Projekt werden die positiven Möglichkeiten der Digitalisierung für Vor-Ort Apotheken identifiziert und prototypisch umgesetzt sowie Handlungsempfehlungen für die Apothekerinnen und Apotheker vor Ort erarbeitet. Der Entgegenwirkung einer lückenhaften medizinischen, gesundheitlichen sowie auch sozialen Versorgung auf dem Lande mithilfe digitaler Technologien ist gewährleistet. Die Entwicklung einer prototypischen Plattform zum intersektoralen Medikationsmanagement und die anschließend gewonnenen Ergebnisse im Rahmen der Verstetigung werden auf zwei bestehende Plattformen übertragen und evaluiert. Alle Erkenntnisse werden in einem Abschlussband dargestellt (www.apotheke20.de). In Zukunft wird die Apotheke vor Ort den persönlichen Kontakt zu den Kundinnen und Kunden weiterhin erhalten und die flächendeckende Versorgung durch die dezentrale Struktur sicherstellen. Kundinnen und Kunden, die eine intensivere, persönliche Betreuung möchten, können sowohl das vertrauensvolle Gespräch in der Apotheke vor Ort suchen als auch ergänzend auf die digitalen Möglichkeiten setzen. Gesundheitliche Probleme, die aus Wechselwirkungen resultieren, können frühzeitig erkannt und Maßnahmen über die gemeinsame Schnittstelle auch zu anderen Gesundheitsdienstleistern eingeleitet werden. So kann der Apotheker, die Apothekerin als bestens vernetzter Gesundheitslotse wahrgenommen werden, der eine individuelle, bei Bedarf digital-unterstützte Betreuung anbietet und erreichbar bleibt.
KulTourMobil für die Jugendbildung
Das Vorhaben KulTourMobil mit dem Bus JKS Mobil verbessert den Zugang zu Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum. In Form einer mobilen Kunstwerkstatt wird ein dauerhaft angelegtes Bildungsangebot geschaffen, das zur Persönlichkeitsbildung beiträgt und kulturelle Teilhabemöglichkeiten stärkt. Ziel ist es, ästhetische Bildung, wie sie bereits erfolgreich mit der Jugendkunstschule in der Kernstadt betrieben wird, aufs Land zu bringen. Das KulTourMobil ist ein innovatives Konzept für den ländlichen Raum und ein Pilotprojekt für die Region. Dauerhafte und regelmäßige kunstpädagogische Angebote vor Ort unterstützen die Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen. So kommt es zur Begegnung zwischen den Generationen sowie zur Stärkung der Identifikation und emotionalen Bindung an den jeweiligen Ort. Teilhabe wird ermöglicht. Zudem werden alte Kulturtechniken wie Perlenstickerei und Schmieden wiederbelebt und durch 'Meisterinnen und Meister des Handwerks' an die nächste Generation vermittelt. Als 'Eyecatcher' wird das KulTourMobil regelmäßig und auch bei speziellen Veranstaltungen in 'Knotenpunkten' des regionalen Bildungszentrums als mobile Jugendkunstschule (JKS Mobil) zum Einsatz kommen.
DokuMaczków - Dokumentations- und Begegnungszentrum
In dem Vorhaben wird die einzigarte Nachkriegsgeschichte der Stadt Haren im Emsland aufgearbeitet. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges mussten die Bewohnerinnen und Bewohner Harens ihren Ort auf Befehl der britischen Militärregierung komplett räumen, um rund 6.000 polnische sogenannte 'displaced persons', zu denen ehemalige Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Internierte gehörten, aufzunehmen, die während der NS-Zeit nach Deutschland verschleppt worden waren. Innerhalb weniger Wochen entwickelte sich in Maczków, wie der Ort nun hieß, ein funktionierendes, polnisches Gemeinwesen mit einem reichhaltigen kulturellen Leben. Aus dem Kreis der polnischen Bewohnerinnen und Bewohner sind später einige namhafte Künstlerinnen und Künstler, Literatinnen und Literaten sowie Architektinnen und Architekten hervorgegangen. Im extremen Gegensatz dazu stand der Alltag der ausquartierten deutschen Bevölkerung, die für fast drei Jahre bis 1948 zumeist in Notunterkünften lebte und kaum über medizinische Versorgung und ausreichend Nahrung verfügte. Gegenwärtig wird in der unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Kornmühle in exponierter Lage zur Stadt Haren (Ems) diese ambivalente deutsch-polnische Geschichte des Ortes im historischen Kontext beleuchtet, aufgearbeitet, archiviert und visualisiert, damit sie später allen Interessierten zur Verfügung steht. Dort wird die Vernetzung und der Austausch der Heimatforscherinnen und -forscher sowie Ahnenkundlerinnen und -kundler in den regionalen Heimatvereinen gefördert. Auch wird in den Schulen durch die Vermittlung eines lokalen Geschichtsansatzes und dessen Erlebbarmachen das Interesse der jüngeren Generation am geschichtlichen und politischen Geschehen nachhaltig geweckt.
DorfWohnen.digital
Bei diesem Projekt wird am Modell der Lia®-Wohngruppen eine Plattform entwickelt, die mit unterschiedlichen Geräten kompatibel und leicht zu bedienen sowie modifizierbar ist. Die digitale Plattform dient zur Vernetzung der Menschen innerhalb des Quartiers, zur örtlichen Nahversorgung sowie zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Es wird eine digitale und analoge Vernetzung und ein Austausch aller beteiligten örtlichen Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Mobilität und Nahversorgung stattfinden, sowie deren Wohngemeinschaften untereinander und zu den Anbietern. Die Zielgruppe des Projekts sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Reichshofes, zunächst in der Entwicklungsphase im Schwerpunkt die Bewohnerinnen und Bewohner von Wildbergerhütte und der dazugehörigen Flecken. Das erarbeitete Modell wird sodann der gesamten Gemeinde ein hilfreiches Werkzeug sein. Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden durch das digitale Netz profitieren, denn die digitale Kontaktaufnahme kompensiert hohen Wegeaufwand. Zudem ermöglicht die Plattform einen auditiven und visuellen Austausch untereinander und stellt eine Teilhabe am Gemeinschaftsleben sicher. Für die Wirtschaft sind Nahversorger aus den Bereichen Leben und Wohnen, Mobilität und Gesundheit intensiv beteiligt und durch die Lia® Initiative mit der Wohngemeinschaft als Initiatorin ist die sog. Zivilgesellschaft beteiligt.