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"HEROES - gegen Unterdrückung im Namen der Ehre im ländlichen Raum"
Heroes arbeitet schwerpunktmäßig mit jungen Männern aus sog. Ehrenkulturen, um die Männerrolle im Kontext der Ehrenunterdrückung von Mädchen und Frauen zu thematisieren. Ziel ist es, junge Männer dazu zu befähigen patriarchale Machtstrukturen ihrer Kulturen zu reflektieren und sich davon zu distanzieren. Sie erkennen Grenzen, die auch ihnen durch ihre Kulturen gesetzt werden und lernen diese zu überwinden. Vor allem lernen sie durch die Auseinandersetzung aber auch für die Rechte ihrer Schwestern und Frauen einzutreten.
Digitalisierung des Handwerks auf dem Land
Das Vorhaben wird als wissenschaftliche Grundlagenforschung Erkenntnisse zur Digitalisierung von Handwerksbetrieben im ländlichen Raum generieren, die in der Folge für die Politikgestaltung von Bund und Ländern im Bereich der Förderung ländlicher Räume genutzt werden können. Wesentliche Bestandteile des Forschungsprojekts sind (1.) die räumliche und gewerke-spezifische Analyse der Handwerksstrukturen in der Untersuchungsregion, (2.) eine qualitative Tiefenanalyse von Anreizen, Hemmnissen und Mechanismen der Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe, (3.) eine quantitative Überprüfung der gefundenen Zusammenhänge und abschließend (4.) die Erstellung eines Abschlussberichts mit Handlungsleitfaden und dem Wis-senstransfer zu den Stakeholdern.
smart.innovativ.NEW - Landleben digital denken
Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab strebt an, ein Leuchtturm hochmoderner, digitaler Daseinsvorsorge zu werden. Im Rahmen des Projektes wird eine Kreisentwicklungs- und Digitalisierungsstrategie erstellt, um Digitalisierung in allen Handlungsfeldern der Daseinsvorsorge und vor allem in der Gesundheitsversorgung zu integrieren. Hierbei werden Bürgerinnen und Bürger und lokale Partner in verschiedenen Formaten beteiligt. In einem zweiten Projektbaustein wird ein digital-analoges Modell in der Gesundheitsversorgung geschaffen. D.h. mobile medizinische Fachkräfte von Haus- und Facharztpraxen bieten Hausbesuche bei Patientinnen und Patienten an. Darüber hinaus erfolgen Behandlungen in zwei dezentralen Versorgungszentren. Das Besondere daran ist, dass die Fachkräfte mittels digitaler Geräte Haus- und Fachärzte direkt in die Behandlungen einbeziehen oder Daten an diese übermitteln können. Das Angebot wird durch einen digitalen Terminbuchungs- und Routing-Dienst unterstützt, welcher mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelt wird. Projektpartner sind mehrere Praxen sowie die AOK Bayern und die OTH Amberg. Dieses Versorgungsmodell unterstützt die medizinische Versorgung von mobilitäts- oder zeitlich eingeschränkten Personen im ländlichen Raum des Landkreises. Begleitend erfolgen Kommunikationsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.
DiDa Lörrach - Digitale Daseinsvorsorge
In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern im Landkreis Lörrach wird eine digitale Austauschplattform (Gesundheitsplattform) für die Versorgung für psychisch kranke Menschen umgesetzt, die die Versorgung psychisch kranker Menschen durch eine optimierte Vernetzung von Akteuren*innen verbessert und optional weitere Funktionalitäten ermöglicht. Es findet eine Kooperation mit der Modellregion Neustadt an der Waldnaab statt, die ebenfalls den Bereich Gesundheit bearbeiten. Als Prototyp kann die Plattform in verschiedenen (Gesundheits-)Versorgungsbereichen modellgebend sein. Der Austauschplattform kommt eine zweifache Lotsenfunktion zu: Zum einen 'innerhalb des Systems' zwischen verschiedenen Leistungserbringern und im Weiteren dann für Bürgerinnen und Bürger. Durch die Entwicklung der digitalen Austauschplattform für die Versorgung psychisch kranker Menschen zusammen mit dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab wird der Landkreis flächendeckend davon profitieren, unabhängig davon, ob dieser Dienst im peri-urbanen Raum oder in topographisch benachteiligten Ortschaften genutzt wird. Der Landkreis Lörrach hilft mit diesem Projekt Menschen insbesondere mit psychischen Erkrankungen dabei, leichter für sie passende Angebote zu finden. Hauptanwendungsbereich: Gesundheit.
Team, Technik, Tatkraft - smarte Arbeit und modernes Ehrenamt
Der Landkreis Coesfeld sieht in der Entwicklung smarter Arbeitsformen eine vielversprechende Möglichkeit zur Verbesserung der Daseinsvorsorge. Im Rahmen des Modellvorhabens wird nun ein digitaler Dienst entwickelt, der Formen von 'New Work' wie Co-Working, mobiles Arbeiten, flexiblere Arbeitsmodelle und agilere Arbeitsformen unterstützt. Hierüber wird ein zusätzlicher Digitalisierungsschub ausgelöst, der dem flexibleren und kreativen Arbeiten im 21. Jahrhundert entspricht. Neben der Entwicklung des konkreten digitalen Dienstes im Bereich Co-Working werden Aktivitäten zur Sensibilisierung und Beteiligung von Bürger*innen sowie weiteren regionalen Akteuren im Rahmen des Modellvorhabens Smarte.Land.Regionen umgesetzt. Durch diese Herangehensweise wird das Thema neuer Arbeitsformen gestärkt und der Pendlerverkehr reduziert. Dieses Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie des Kreises Coesfeld, welche ebenfalls im Rahmen des Modellvorhabens vorangetrieben wird. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit.
Uelzen digital
Mit dem Projekt 'Uelzen digital' entwickelt der Landkreis Uelzen ein Angebot, über das Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit digitalen Alltagsanwendungen oder Schwierigkeiten mit mobilen Endgeräten direkte Hilfe erhalten können. Im Zentrum steht eine digitale Anwendung, die Wissen und Knowhow auf niedrigschwellige Weise zur Verfügung stellt. Diese wird durch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kooperation mit dem Landkreis sowie in einem regionalen Beteiligungsprozess entwickelt. Darüber hinaus wird im Landkreis ein Netzwerk von regional engagierten Digitallotsen etabliert und diese im Umgang mit dem neuen digitalen Angebot geschult. Die Digitallotsen beraten Hilfesuchende im Bereich Digitalisierung per Telefon oder Chat und können im Bedarfsfall auch in Präsenz unterstützen. Der Mehrwert: 'Uelzen digital' sichert die digitale Teilhabe im Landkreis durch die Bereitstellung von anwendungsbezogenen Informationen und alltagstauglichem Wissen. Darüber hinaus stärkt 'Uelzen digital' die Gemeinschaft im Landkreis durch persönliche Beratung. Hauptanwendungsbereich: Gemeinschaft & Ehrenamt.
Digitaler Mobilitätsknotenpunkt der Rhön: Kaltennordheim mobil-vernetzt-aktiv
Zum Aufbau eines digitalen Informations- und Mobilitäts-Knotenpunktes im Dreiländereck Rhön werden ÖPNV und Individualverkehr kombiniert und neue Informationsmöglichkeiten (digitale Fahrgastanzeigen, öffentliches WLAN und 'digitales schwarzes Brett') geschaffen. Zudem sollen die bisherigen zentralisierten Bushaltepunkte barrierefrei gestaltet werden.
"Architektur auf dem Land" - Ausstellung, Katalog und Begleitprogramm
Der finnische Architekt Sami Rintala wird mit den Worten zitiert 'Die ganze Welt spricht vom Prozess der Urbanisierung und dass in Zukunft die Hälfte der Menschen in Städten leben wird. Mein Interesse gilt der anderen Hälfte.' Das Ausstellungsprojekt vollzieht diesen Perspektivwechsel. Es richtet seinen Blick auf ländliche Regionen und ihre Vorzüge. Es wird gezeigt, was Architektur zu einem guten Leben auf dem Land beitragen kann. Eine ambitionierte Baukultur bietet den Rahmen und den äußeren Anlass, beispielsweise für funktionierende und von den Nutzern angenommene öffentliche Räume. Darüber hinaus wird Baukultur in der aktuellen Situation auch als Katalysator gesehen, um u.a. einen Beitrag zur Bewältigung wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch die Pandemie zu leisten. Eine Ausstellung mit ihren ansprechenden Bildern und Informationen vermittelt all diese Themen, sowohl in medialer Hinsicht, als auch vor Ort. Daher ist sie zur Information und Meinungsbildung sehr gut geeignet. Sie kann Zuversicht transportieren und zeigen, wie Herausforderungen zu lösen sind. Im besten Fall dient sie als Handlungsempfehlung. Die Ausstellung steht deshalb zur Wanderung an weitere Orte zur Verfügung. Sie präsentiert ausgewählte Bauten, Orte und Regionen. Neben der Ausstellung wird ein zweisprachiger, in Deutsch und Englisch erscheinender Ausstellungskatalog erarbeitet, mit Fokus auf den spezifischen Anforderungen in Deutschland. Um ein tieferes Verständnis der Akteure für ländliche Räume hinsichtlich ihrer verschiedenen Ansprüche zu schaffen, wird eine Vielzahl von Positionen berücksichtigt werden.
NordlippeVersorgt - Dreisäulenmodell für eine zukunftsfähige Nahversorgung
Durch eine grundlegende Bedarfsanalyse bei Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Handeltreibenden, den Dienstleistern und den Produzierenden landwirtschaftlicher Produkte soll das Potential der regionalen Nahversorgung für die beteiligten Kommunen Extertal, Barntrup und Dörentrup ermittelt werden. Ziel ist es, die Bedarfe der Einwohner der Region und die Produkte der Region zusammenzubringen und über das Konzept 'Dreisäulenmodel' mit einem Onlineshop, einem mobilen Dorfladen und einem Lieferdienst zu vermarkten. Durch die Einbindung der Akteure aus Handel, Dienstleistung und Landwirtschaft sollen die regionalen Ressourcen optimal genutzt und zu Angeboten für die Einwohnerinnen und Einwohner aufbereitet werden. Durch diese Verschmelzung der bestehenden Netzwerke im ländlichen Raum mit einer angepassten technischen und werbewirksamen Unterstützung soll das Potential der Region gehoben werden und ein Nahversorgungskonzept für das Dreisäulenmodel in Extertal, Barntrup und Dörentrup entstehen.
Dorfnah - Mobiles Netzwerk aus Nahversorgern und soziokulturellen Angeboten
Durch die Aufwertung und Weiterentwicklung existierender Nahversorgungsstrukturen zu 'Nutzhaltestellen' wird in der Gemeinde Nobitz flächendeckend ein neuartiges und in seinen Ausprägungen sehr innovatives Nahversorgungsnetzwerk für die Bevölkerung konzipiert. Die Nutzhaltstelle kann dabei eine Bushaltstelle, ein Vereinsheim, ein bestehendes Ladengeschäft oder ein zentraler Ort im Dorf sein. Bei 'Mitmachfesten' und zahlreichen Runden des Spiels 'Dorfinventur' werden die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Nobitz aktiv in die konkrete Planung und Umsetzung eingebunden. Einerseits ist vorgesehen, Kooperation mit bestehenden, stationären Ladengeschäften (Nutzhaltestellen) und mobilen Nahversorgern (Abfrage, Koordinierung und Darstellung der Fahrstrecken auf Website und App) zu intensivieren und zu stärken. Andererseits sind investive Ergänzungen (KistenKrämer und Packstation), digitale Plattformen (Website mit Onlineshop, App) sowie die Schaffung eines innovativen, nachhaltigen Logistiknetzwerkes mit festen Routen für Lebensmittellieferung und Personennahverkehr (Basic und Premium Account) geplant. Dadurch wird das bestehende Angebot für die Gemeindebevölkerung transparent dargestellt und nutzerfreundlich aufbereitet und zusätzlich ein neues Nahversorgungsangebot in der Gemeinde etabliert.