Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Ehrenamtliche Begleitung, Unterstützung und Förderung der Integration von Geflüchteten

Durch das Vorhaben sollen Geflüchtete die Chance erhalten, am öffentlichen Leben teilzuhaben, in Arbeit und Ausbildung zu kommen und in einem gepflegten (besonders die Familien mit Kindern) Umfeld zu leben. Sie sollen gut beraten und begleitet werden. Zu diesem Zweck werden folgende Maßnahmen umgesetzt: ­Informationsveranstaltungen zu den Themen Ausbildung, Beruf, Leben in Deutschland ­Beschaffung von nützlichen Gegenständen (z.B. Fahrräder und Fahrradanhänger), die an Geflüchtete verliehen werden -Veranstaltung von gemeinschaftlichen Aktionen, wie z.B. Weihnachtsfeste, Frauentage -Hausbesuche, um die Lebensumstände zu beurteilen und evtl. Bedarfe festzustellen

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01.05.2026

Aufbau und Betrieb eines Sozialkaufhauses

Ziel des Projekts ist die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten zur Vorbereitung auf das Berufsleben einschließlich einer Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse. Nach Absolvierung diverser Sprach- und Integrationskurse benötigen die Geflüchteten eine Zukunftsperspektive, um vor Ort sesshaft zu werden und sich zu integrieren. Räumlichkeiten werden angemietet und die Geflüchteten sprachlich und fachlich auf eine Tätigkeit im Second-Hand-Laden vorbereitet. Mit Unterstützung der Geflüchteten wird der Laden eingerichtet und gemeinsam mit ehrenamtlichen Einheimischen in Betrieb genommen. Ein Großteil der Kundschaft hat einen Migrationshintergrund. Die Zusammenarbeit mit Deutschen und Migranten aus anderen Ländern fördert die Sprachkenntnisse erheblich. Das Sozialkaufhaus ist auch Anlaufstelle bei praktischen Problemen, sowie Problemen mit Behörden. Das Sozialkaufhaus wird gut angenommen und fortgeführt.

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01.05.2026

Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg

Im Rahmen des Projekts soll eine Supervision für intensiv Mitarbeitende des Helferkreises Asyl in Salzweg angeboten werden. Diese soll die Mitglieder des Helferkreises vor Ort unterstützen, um mit schwierigen, belastenden Situationen umgehen zu können und Ko-Traumatisierungen zu vermeiden. Zudem soll die Supervision zum Motivationserhalt der Kerngruppe des Helferkreises Asyl beitragen. Wichtigstes Ergebnis war die Unterstützung und Reflexionshilfe für die Mitglieder des Helferkreises. So konnten alle HelferInnen motiviert werden, die Arbeit mit den Geflüchteten fortzusetzen. Eine Vernetzung und gegenseitige Unterstützung von benachbarten Helferkreisen erfolgte und erfolgt regelmäßig. Es wurden in vielen Sitzungen und einer ausführlichen Klausur Wege und Vorgehensweisen der Unterstützung der Geflüchtete besprochen und abgesichert sowie Absprachen zu einheitlicher Vorgehensweise gegenüber den Asylbewerbern getroffen. Das Selbstverständnis wurde immer klarer in Richtung 'Hilfe zur Selbsthilfe' gefestigt.

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01.05.2026

Interkulturelles Begegnungszentrum mit Kontaktbüro und Angeboten

Ein interkulturelles Begegnungszentrum für Geflüchtete und Einheimische wird eingerichtet. Dabei werden folgende Angebote eingeführt: Kontaktbüro für MigrantInnen für praktische Lebens- und Orientierungshilfe; freies WLAN, um das Deutschlernen online zu ermöglichen; Workshops, die Einheimische und Geflüchtete gemeinsam nutzen können (Nähwerkstatt, Computerraum, Handmadecafé, Kreativräume, Ausstellungsräume); gemeinsame Kochabende und -kurse, um die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen; Spielenachmittage; regelmäßiges Begegnungscafé und Sprachcafé.

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01.05.2026

Unterstützung mit Hilfe eines PKWs und Fahrdienstes

Ziel des Projekts ist es, ein Mobilitätsangebot für Geflüchtete im ländlichen Raum einzurichten, damit geflüchtete Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen können, Geflüchtete regelmäßig an Sprachkursen und an sozialen und kulturellen Angeboten teilnehmen können und zu ihren Ausbildungsstellen gelangen. Zu diesem Zweck wird ein PKW angemietet und ein Fahrdienst aus Freiwilligen eingerichtet.

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01.05.2026

PKW-Anhänger zur Unterstützung bei Umzug und Transport von gespendeten Möbeln

Im Rahmen des Projekts werden anerkannte Geflüchtete bei der Einrichtung ihrer Wohnungen mit gespendeten/gebrauchten Möbeln unterstützt. Ermöglicht wird die Hilfestellung beim Umzug und beim Transport der gespendeten Möbel auch durch die Beschaffung eines PKW-Anhängers.

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01.05.2026

Übungsfirma für Geflüchtete, Bau eines Begegnungszentrums

Durch den Verein Refugium e.V. wird ein Dokumentationszentrum gebaut und ein Orientalischer Garten betrieben. Bei der gemeinsamen Tätigkeit mit Hilfe von einheimischen Unternehmen, ehrenamtlich Tätigen und Geflüchteten werden Deutschkenntnisse gefördert, Räume für Begegnungen geschaffen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht. Vor allem aber entsteht eine Übungsfirma, in der die Geflüchteten den deutschen Arbeitsalltag kennenlernen. Besonders auch Frauen mit Migrationshintergrund erhalten durch niedrigschwellige Arbeitsangebote eine Chance zur beruflichen Integration. Das geplante Dokumentationszentrum soll darüber hinaus in einer didaktisch ansprechend gestalteten Dauerausstellung über Flucht und Fluchtursachen informieren. Das Projekt ist im wachsenden Verein Refugium institutionell abgesichert und wird dauerhaft weitergeführt.

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01.05.2026

Eine Cricket-Bahn

Ziel des Projekts ist die Zusammenführung von Geflüchteten und Einheimischen über die Sportart Cricket. Über den gemeinsamen Sport können Sprachbarrieren überwunden und Freundschaften geschlossen werden. Für die Deutschen Mitbürger ist Cricket eine neue Sportart, die die Palette der bekannten Sportarten um eine neue Variante bereichert. Im Rahmen des Projektes wird ein Cricket-Platz auf einem der vorhandenen Fußballplätze eingerichtet. Hierzu wird auf einer großen freien Fläche ein Pitch, eine ca. 20m lange und 3m breite Bahn, gebaut.

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01.05.2026

Begegnungsstätte für kreatives Arbeiten und Austausch

Es entsteht eine Begegnungsstätte, in der Geflüchtete gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern kreativ arbeiten, etwas erschaffen und sich austauschen können. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstätte werden gemeinsam eingerichtet und ausgestaltet. Dabei steht die Ausstattung der Werkstatt u.a. mit technischen Gerätenim Vordergrund. Die dafür notwendige Kommunikation der Geflüchteten mit den Einheimischen hat einen positiven Effekt auf das Erlernen der deutschen Sprache. Es gibt auch eine 'Nähstube' mit der Möglichkeit, T-Shirts mit eigenen Entwürfen zu bedrucken. Sie dient auch dazu, Frauen die Schwellenangst zu nehmen und sorgt bei Kindern für Begeisterung.

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01.05.2026

Ort der Begegnung durch Verschönerung des Außenbereichs der Asylunterkunft

Im Hof der Asylunterkunft werden von den Bewohnern in Zusammenarbeit mit Freiwilligen aus den örtlichen Vereinen sowie der einheimischen Bevölkerung Hochbeete, Sitzgruppen, ein Sandkasten, ein Grillplatz, ein Tomatenhaus usw. gebaut und später genutzt. Dadurch entsteht ein Ort der Begegnung, an dem es möglich ist, neue Kontakte aufzubauen. Durch das gemeinsame Arbeiten mit Einheimischen wird bei den Geflüchteten der Sprachgebrauch gefördert. Außerdem lernen sie die hiesigen Pflanz- und Anbaubestimmungen sowie den sicheren Umgang mit Düngern, Werkzeugen u. ä. kennen. Durch Besuche von Gruppen aus den örtlichen Kindertagesstätten sowie einer gemeinsamen regelmäßigen Eltern-Kind-Gruppe erhalten die geflüchteten Frauen Gelegenheit, sich mit Erzieherinnen und einheimischen Müttern austauschen. Im weiteren Verlauf des Projektes finden verschiedene Aktionen statt, z.B. Kochkurse, bei denen die gemeinsam angebauten Gemüse und Kräuter im Rahmen von gemeinsamen Kochveranstaltungen verarbeitet und verspeist werden.